13. Dezember in Dreilützow : Märchenwelt im Schloss erleben

Paulina Oßmer (18) absolviert derzeit ein freiwilliges Jahr in der Denkmalpflege. Die junge Bremerin wird Stefan Baerens am 13. Dezember unterstützen. Im mit historischen Wandmalereien versehenen Gartensaal sollen unter fachkundiger Anleitung höfischer Tanz wie Menuette und barocke Musik zusammengebracht werden. Fotos: Thorsten Meier
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Paulina Oßmer (18) absolviert derzeit ein freiwilliges Jahr in der Denkmalpflege. Die junge Bremerin wird Stefan Baerens am 13. Dezember unterstützen. Im mit historischen Wandmalereien versehenen Gartensaal sollen unter fachkundiger Anleitung höfischer Tanz wie Menuette und barocke Musik zusammengebracht werden. Fotos: Thorsten Meier

Weihnachtsklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“

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21. November 2014, 17:10 Uhr

Der Märchenfilmklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ gehört zur Advents- und Weihnachtszeit wie Kerzen und Kugeln an den Christbaum. Vor einem Jahr feierte der Streifen 40-jähriges Jubiläum. Vielen Zeitgenossen gilt er mittlerweile als beliebtester Märchenfilm des Jahrhunderts. 1973 wurde das DEFA-Märchen an verschiedenen Schauplätzen der damaligen Tschecheslowakei und der DDR, unter anderem auf Schloss Moritzburg bei Dresden, gedreht. Die Liebesgeschichte mit Herz und Witz begeistert seitdem Generationen. In Ost und mittlerweile auch West.

„Deshalb wollen wir am Sonnabend, dem 13. Dezember, um 14.30 Uhr bei uns in Schloss Dreilützow eine Märchenwelt erschaffen“, erklärt Stefan Baerens als Leiter der Einrichtung, die sich in Trägerschaft der Caritas befindet. Dazu werde zuerst der Filmklassiker gezeigt, der von einem Verein geliehen und bezahlt worden sei. „Danach soll es ein Dinner geben mit der Jahreszeit königlich Angepasstem, sowie Glühwein, Apfelpunsch und natürlich auch Süßem“, sagt der 45-Jährige weiter. Er sei immer auf der Suche nach Sachen, die für das etwa 280 Jahre alte Schloss passten, gesteht der junge Mann. Die einprägsame Filmmusik von Karel Svoboda werde am Klavier gespielt und Ralf Gehler sowie Susanna Rühling brächten die Besucher in Bewegung. „Im mit historischen Wandmalereien versehenen Gartensaal wollen wir unter fachkundiger Anleitung höfischen Tanz wie Menuette und barocke Musik zusammenbringen. Angesprochen werden Erwachsene, Jugendliche und Kinder, wobei es keinen Zwang zum Tanzen gibt. Schön wäre es auch, wenn unsere kleinen wie junggebliebenen Märchenfans der damaligen Zeit entsprechend kostümiert erscheinen könnten. Wir wollen so Geschichte über Bilder, Musik und Gefühle erlebbar und begreifbar machen“ betont Baerens. Dann werde sie nicht vergessen. So wie eben auch das Stück lebendiger Filmgeschichte. Zivile Kleidung des 21. Jahrhunderts gehe aber auch in Ordnung. „Nichts muss, alles kann“, stellt Baerens im SVZ-Gespräch klar.

Eine Anmeldung im Schloss Dreilützow sei unbedingt erforderlich. Leider müsse auch ein königliches Entgelt in Höhe von zehn Talern für diese adventliche Veranstaltung erhoben werden. Eltern mit zwei und mehr Prinzen wie auch Prinzessinnen zahlten pauschal 35 Euro. Eine Anmeldung sei per Internet über Mail (schloss3L@t-online.de), oder Telefon (0385-512573) möglich.

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