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Hagenower Kreisblatt

21. Oktober 2017 | 16:14 Uhr

Hagenow : Lückenschluss bei Warmwasser

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Stadtwerke Hagenow sanieren auf dem Kietz die Warmwasserversorgung. Schwerpunkt liegt gegenwärtig im Bereich der Europaschule

von
erstellt am 30.Aug.2017 | 12:00 Uhr

Die Generatoren brummen derzeit den ganzen Tag ohne Unterlass auf dem Kietz. Sie erzeugen den Strom für die Schweißgeräte. Mitarbeiter einer Spezialfirma verbinden gegenwärtig einen Teil der sanierten Warmwasserleitungen, die Baugruben befinden sich in unmittelbarer Nähe zur Europaschule. Bis zur Einschulung sollen insbesondere dort nach den Worten von Thomas Zahn, dem zuständigen Meister im Netzbetrieb Fernwärme bei den Hagenower Stadtwerken, die Arbeiten abgeschlossen sein. „Wir konzentrieren uns jetzt gerade auf diesen Bereich an der Schule, damit die Baugruben geschlossen und die Behinderungen durch die Baustelle am Sonnabend beendet sind“, sagt er.

Zu Beginn der Schulferien starteten die Stadtwerke den ersten Bauabschnitt der Netzsanierung der Warmwasserleitungen. Die Stadtwerke sanieren in einem ersten Bauabschnitt das Fernwärmenetz auf dem Kietz im Bereich Straße der Jugend, Sportplatzweg, Kießender Ring und Schellenkamp.

Aufgrund der schlechten Witterung – die Baugruben waren mit Wasser voll gelaufen – gibt bis jetzt eine Bauverzögerung von einer Woche. Dort, wo die alten Leitungen bereits außer Betrieb gesetzt wurden, erfolgte eine provisorische Versorgung der Wohnblocks mit Warmwasser über Schläuche. Deshalb habe sich der Bauherr auch dazu entschieden, die Arbeiten in der warmen Jahreszeit durchzuführen. Mit der Zuführung von Heizwärme wären die provisorischen Leitungen überfordert gewesen. Bisher haben die Stadtwerke und die beauftragte Firma eine Trasse von 320 Metern (Vor- und Rücklauf) auf dem Kietz neu verlegt. Insgesamt soll knapp ein Kilometer Rohr im ersten Bauabschnitt neu verlegt werden. Zum Einsatz kommen jetzt neue und moderne Kunststoffmantelleitungen. Notwendig wurden die Arbeiten zur Erneuerung der Warmwasserversorgung aufgrund der mittlerweile maroden Leitungen. Die Rohre wurden Anfang der 80er-Jahre auf dem Kietz verlegt. Die Stadtwerke nehmen rund 600  000 Euro für die Finanzierung dieses ersten Bauabschnittes in die Hand.

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