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Hagenower Kreisblatt

20. November 2017 | 18:33 Uhr

Lübtheen : Lübtheener Heide wird Naturerbe

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Durchbruch bei Verhandlungen zwischen Land und Bund / Ehemaliger Übungsplatz kann auch Kernzone der neuen Biosphäre werden

von
erstellt am 07.Aug.2014 | 15:27 Uhr

Die Zukunft des mehr als 6000 Hektar großen Geländes des ehemaligen Truppenübungsplatzes Lübtheen ist geklärt. Die Bundesregierung wird das Gelände zum Teil des Nationalen Naturerbes erklären. Damit muss das Land kein Geld in die Hand nehmen, um Flächen zu kaufen. Zugleich ist damit der Weg frei für das Gesetz zur Biosphäre Flußlandschaft Elbe. Denn mit der Zustimmung des Bundes kann die Kernzone in Teilen des Truppenübungsplatzes eingerichtet werden, ohne in privates Eigentum einzugreifen. Umweltminister Till Backhaus sieht das Gesetz als entscheidungsreif an und will es noch im Herbst zur Beschlussfassung vorlegen. Die nächste Sitzung in Schwerin ist am 17. September.

Den Durchbruch in die seit Monaten laufenden Verhandlungen zwischen der Landes- und der Bundesregierung brachte ein Besuch von Jochen Flasbarth in Lübtheen. Er ist nicht nur Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Flasbarth kam mit einer abgestimmten Meinung der Bundesregierung auf den früheren Übungsplatz.

„Die Lübtheener Heide ist ein Edelstein des Naturschutzes im Eigentum des Bundes. Wir werden diese Fläche deshalb ganz sicher in die Gebietskulisse für das Nationale Naturerbe aufnehmen, die wir dem Bundestag zur Zustimmung vorlegen werden.“ Einziges Hindernis bleibt somit die Zustimmung des Haushaltsausschusses des Bundestages.

Mecklenburgs Umweltminister Till Backhaus, der den Besuch in Lübtheen mit seinem Parteifreund Flasbarth kurzfristig organisiert hatte, zeigte sich mehr als erleichtert. „Damit können wir nicht nur die Biosphäre auf den Weg bringen. Wir haben jetzt auch die Möglichkeit, aus diesem wunderschönen Gebiet etwas für die Menschen zu entwickeln. Das ist mehr als ein Signal für die Region, das ist ein Startschuss.“

Wie diese Entwicklung aussehen könnte, lesen Sie in der Freitagsausgabe des Hagenower Kreisblattes oder im Epaper.

 

 

 

 

 

 

 




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