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Brand in Hagenow : Löscheinsatz über zwei Drehleitern

vom

In Hagenower Bahnhofstraße brannte am Freitag ein dreistöckiges Wohnhaus. Personen wurden nicht verletzt. Ursache völlig unklar

svz.de von
erstellt am 26.Sep.2014 | 11:44 Uhr

Dramatische Szenen am Vormittag vor dem brennenden Haus in der Hagenower Bahnhofstraße. Befindet sich noch jemand im Haus? Besteht Lebensgefahr für Menschen? Das fragten sich auch die zahlreichen Schaulustigen, die den Einsatz der Feuerwehrleute  verfolgten. Freitag Vormittag brannte das Wohnhaus in der Bahnhofstraße 27.

„Feuerwehrleute prüften  zunächst  unter Atemschutz die einzelnen Räume der zwei Wohnungen im Haus  und  konnten dann  Entwarnung geben, glücklicherweise gibt es keine Verletzen“, bestätigte Uwe Mathews, Chef des Hagenower Polizeireviers, im SVZ-Gespräch.

Die Alarmierung erfolgte kurz nach 10 Uhr. Beim Eintreffen der Feuerwehr  stellten die Kameraden  nach Informationen von Einsatzleiter Sven Hoffman von der Hagenower Wehr massive Rauchentwicklung im gesamten Dachbereich fest.

„Zunächst sind wir unter Atemschutz in das brennende Haus reingegangen. Die Menschenrettung ist immer das wichtigste. Wir suchten alle Räume in den einzelnen  Wohnungen ab. Parallel dazu bauten wir die Wasserversorgung auf und forderten weitere Kräfte nach, weil augenscheinlich war, dass wir Verstärkung brauchen“, erläutert der Einsatzleiter.

In der Angriffsphase erfolgte die erste Wasserversorgung über den Tankwagen, danach kam das Wasser vom Hydranten.

Viele, die den Einsatz beobachteten, fragten sich, warum es relativ lange dauerte, bis   das erste Löschwasser floss.  „Die Rettung von Menschenleben hat für uns Priorität. Parallel dazu haben wir einen Löschangriff im Haus gestartet, allerdings war die Hitzeentwicklung bereits so stark, dass von innen kein Rankommen war. Deshalb brachen wir den Innenangriff ab und sind mit den Drehleitern über das Dach an die  Brandherde“, macht der Einsatzleiter weiter im SVZ-Gespräch deutlich.

Die Schwierigkeit bei diesem Einsatz bestand nach seinen Worten darin, das Feuer, das sich unterhalb der Dachziegel im Dachstuhl massiv ausbreitete, zu löschen. Deshalb musste die gesamte Dacheindeckung herunter genommen werden.

Noch bis in den Nachmittag hinein suchten die Feuerwehrleute mit der Wärmebildkamera nach Brandnestern im Dachbereich, die gelöscht werden mussten. Die zwei Wohnungen des Hauses sind nach Polizeiangaben unbewohnbar, die Mieter sollen Ausweichquartiere erhalten. Die Brandursache ist bislang noch unklar, die Kriminalpolizei ermittelt.

„Im Einsatz war die Hagenower Wehr mit fünf Fahrzeugen und 19 Kameraden sowie die Wittenburger Wehr mit vier Fahrzeugen und zwölf Kameraden, außerdem der Rettungswagen, die Polizei und die Feuerwehr aus Kuhstorf“, sagt der Einsatzleiter.

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