Städtepartnerschaft : Löninger zu Gast in Wittenburg

Wittenburgs Bürgermeisterin Margret Seemann und Lönings Bürgermeister Marcus Willen begrüßen alle im Alpincenter.  Fotos: dihi/Archiv
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Wittenburgs Bürgermeisterin Margret Seemann und Lönings Bürgermeister Marcus Willen begrüßen alle im Alpincenter. Fotos: dihi/Archiv

Ein weiteres Kapitel der Städtepartnerschaft aufgeschlagen: Besuch der Landeshauptstadt und Partnerschaftstreffen am Abend

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21. April 2017, 21:00 Uhr

Gestern vormittag fuhren die beiden Busse nach einer dreistündigen Fahrt vor dem Hotel des Alpincenters in Wittenburg vor. Es stiegen mehr als 100 Gäste aus der Wittenburger Partnerstadt Löningen aus, die der Einladung zum Treffen in Wittenburg gefolgt waren. Die Partnerschaftstreffen zwischen Wittenburg und Löningen haben eine lange Tradition. Sie wurden im Jahr 1990 vom damaligen Bürgermeister Norbert Hebinck und der politischen Vertretung aus Wittenburg ins Leben gerufen. Alle zwei Jahre folgten die gegenseitigen Besuche. Und jetzt haben die Wittenburger eingeladen. Unter den Gästen natürlich der Löninger Bürgermeister Marcus Willen. „Wir sind bereits im 27. Jahr der Städtepartnerschaft. Wir erwarten jetzt von dem Besuch neue Eindrücke, obwohl wir ja gemeinsam bereits erhebliche Erfahrungen haben. Ich würde den Besuch als Klassentreffen bezeichnen, weil viele Bekannte jetzt zusammenkommen“, sagte er gestern im SVZ-Gespräch. Aus Löninger Sicht sind Vertreter von Vereinen und Verbänden mit dabei, vom Tourismusverband und nicht zuletzt Vertreter vom Rat und von der Verwaltung.

So eine Partnerschaft müsse gepflegt werden, wobei viel über persönliche Kontakte geht, so der Bürgermeister weiter. Unter den Gästen aus Löningen ist auch Manfred Borchers, der sich seit elf Jahren ehrenamtlich im Stadtrat engagiert und der zehn Jahre lang auch ehrenamtlicher Bürgermeister war.

„Ich war schon einige Male in Wittenburg, und ich hoffe, dass ich viele nette und bekannte Gesichter wiedersehen werde, darunter auch das Wittenburger ,Urgestein’, Frau Moß“, sagte er. Die Problemlagen in der politischen Arbeit in Löningen unterscheiden sich gar nicht so sehr von den Wittenburgern. Wie Manfred Borchers im SVZ-Gespräch sagte, gibt es in Löningen auch zu wenig Kinderkrippen- und Kindergartenplätze.

Wittenburgs Bürgermeisterin Margret Seemann begrüßte die eintreffenden Gäste am Alpincenter. Im SVZ-Gespräch sagte sie, dass sie sich auf die beiden Tagen mit dem Besuch aus Löningen freue. „Wenn ich an unser letztes Treffen vor zwei Jahren denke, so wurde uns von Löninger Seite sehr viel geboten. Heute nachmittag fahren wir nach Schwerin, eine Gruppe geht ins Landesfunkhaus, wir bieten eine fahrt mit der Weißen Flotte an. Und am Abend gestalten wir gemeinsam mit den Vereinen und Verbänden aus Wittenburg ein großes Partnerschaftstreffen, ein Willkommensfest mit einem umfangreichen Programm geben“, sagte sie im SVZ-Gespräch. Am Sonnabend sind weitere Besuchspunkte vorbereitet. Die Wittenburger haben für ihre Gäste ein strammes Besuchsprogramm vorbereitet. Für Margret Seemann hat die Weiterführung der Partnerschaft eine wichtige Bedeutung. Sie möchte, dass die Beziehungen weiter am Leben gehalten und mit leben erfüllt werden. In zwei Jahren sollen nach ihren Worten möglichst viele Wittenburger nach Löningen fahren.

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