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Hagenower Kreisblatt

20. August 2017 | 06:15 Uhr

Wittenburg : Löninger haben Tasche gepackt

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Über 100 Bürger bisher aus Partnergemeinde angemeldet, die 21. und 22. April zum traditionellen Treffen anreisen wollen

Vor vier Jahren war eine Abordnung aus Löningen letztmals in der Motelstadt zu Besuch. In diesem Jahr wollen die Wittenburger wieder Gastgeber sein. Die Vorbereitungen für das traditionelle Städtetreffen, das vor 27 Jahren aus der Taufe gehoben worden war, laufen auf Höchsttouren. denn schon am 21./22. April wird es soweit sein. Um 11 Uhr sollen die Gäste im Alpincenter auf das Herzlichste begrüßt werden.

„Über 100 Löninger haben bereits ihr Kommen angemeldet. Das sind Privatpersonen, Mitarbeiter von Behörden sowie Vertreter von Vereinen, Verbänden und der Feuerwehr“, erklärt Karin Owszak im SVZ-Gespräch. Bei ihr laufen die Fäden der Vorbereitung zusammen. „Wir sind 2015, bei unserem letzten Besuch, sehr herzlich aufgenommen worden. Das Programm, das man für uns liebevoll zusammengestellt hatte, war der glatte Wahnsinn“, erinnert sich die Mitarbeiterin der Stadt.

Dem kann Wittenburgs Bürgermeisterin Margret Seemann nur beipflichten. „Die Löninger sind immer wieder tolle Gastgeber. Auch wir werden uns bemühen, solche zu sein.“ Wenn in zwei Jahren der Gegenbesuch organisiert werde, hoffe sie, dass die Wittenburger auch mal zwei Busse voll bekämen. „Bisher war das hiesige Interesse leider sehr gering.“

Im Mittelpunkt des Treffens stehe der gesellige Abend am Freitag, der kurz nach 18 Uhr mit einem Kulturprogramm im Alpincenter untermalt werde. Dann haben die Gäste bereits Ausflüge nach Schwerin, in die Landeshauptstadt, in den Zoo, ins Landesfunkhaus sowie eine Fahrt über den See hinter sich. Eine Führung durch die Brennerei in Schwechow oder alternativ ein Winter-Biathlon stehen für den Sonnabend an.

„Über die Vereine und die Feuerwehren haben sich in all den Jahren intensive Freundschaften gebildet. Auch zwischen den offiziellen Treffen finden regelmäßig gegenseitige Besuche auf privater Ebene statt“, berichtet die Stadtobere. Das Menschliche stehe sehr im Vordergrund. „Löningen ist ebenso wie wir ländlich strukturiert. Da ist es natürlich interessant, zu erfahren, wie Alltagsprobleme auf verwaltungstechnischer wie auch kommunalpolitischer Ebene gelöst werden.“ Besonders die Erfahrungswerte, was die Zukunft der Feuerwehren beträfe, seien aktueller denn je. „Auch der Austausch auf Vereinsebene ist wichtig.“

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erstellt am 12.Apr.2017 | 12:00 Uhr

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