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Lübtheen : Lindenstadt soll attraktiver werden

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Ute Lindenau will in der dritten Amtsperiode als Bürgermeisterin Lübtheen als Wirtschafts- und Tourismusstandort weiter ausbauen

von
erstellt am 14.Okt.2015 | 11:45 Uhr

Ute Lindenau hat die Herausforderung erneut angenommen und tritt am 1. Januar 2016 ihre dritte Amtsperiode als hauptamtliche Bürgermeisterin von Lübtheen an. Redakteurin Nadja Hoffmann stellte der Sozialdemokratin Fragen zu Problemen, Zielen und Chancen in der Lindenstadt.

Was denken Sie, wie haben Sie es geschafft, das Vertrauen der Bürger wieder zu bekommen?
Ute Lindenau: Ich denke, dass ich jemand bin, der immer ansprechbar war und ist für unsere Einwohner, für die Vereine, Verbände und so weiter. Ich habe immer versucht, zu helfen, wenn ich konnte, auch wenn nicht alle Probleme zu lösen waren. Ich denke, das hat schon dazu beigetragen, ein gutes und vertrautes Verhältnis miteinander aufzubauen.
Welche Ziele verfolgen Sie in der neuen Amtsperiode?
Ich habe mir noch einiges vorgenommen. Besondere Bedeutung hat derzeit die Zukunft des ehemaligen Truppenübungsplatzes in Lübtheen. Wir möchten nach Möglichkeit in eine sanfte Nutzung im Bereich des Natur-Aktiv-Tourismus, vor allem in den Randgebieten, schaffen. Zum Beispiel mit Wandermöglichkeiten oder Kutschfahrten. Dafür müssen wir in den nächsten Jahren, möglichst bis 2020, die Voraussetzungen schaffen. Wir sind durch den Abzug der Bundeswehr eine sogenannte Konversionsgemeinde und können dadurch einige zusätzliche Fördermöglichkeiten einen bestimmten Zeitraum nutzen. Leider wurden wir im Moment etwas ausgebremst durch das Landespolizei- und Katastrophenschutzamt. Dieses hat aufgrund der festgestellten Munitionsbelastung den Platz in die Gefährdungsklasse vier eingestuft. Das heißt für uns als verantwortliche Ordnungsbehörde ein Betretungsverbot zu erlassen, bis die nötigen Sondierungen zur Belastung des Platzes durchgeführt worden sind.
Was war Ihr bisher größter Erfolg in der Stadt? Worauf sind Sie besonders stolz?
Ein sehr schönes Projekt war die Sanierung der Regionalen Schule. Wir haben anfangs gar nicht dran geglaubt, dass wir das so schaffen. Und nun haben wir eine der wenigen CO2-neutralen Schulen – eine Vorzeigeschule in Deutschland. Aber wir haben so vieles in den Jahren umgesetzt: die Sanierung des Museums, der Feuerwehr, der Ringerhalle oder auch die Ortsdurchfahrt in Garlitz. Sie wird noch in diesem Jahr freigegeben. Am 30. Oktober, bevor sie wieder offen ist, planen wir ein Straßenfest und am 5. November wird sie offiziell freigegeben.

Mehr dazu lesen Sie in unserer Printausgabe am Mittwoch.












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