Hülseburg : Letzter Schritt bei Sanierung

Von außen wurde die Grabkapelle bereits hergerichtet. In ihr finden Trauerfeiern und jährlich zwei bis drei Gottesdienste statt.
Von außen wurde die Grabkapelle bereits hergerichtet. In ihr finden Trauerfeiern und jährlich zwei bis drei Gottesdienste statt.

Bürgermeister kann Restaurierung des Altars in der Grabkapelle in Hülseburg in Auftrag geben

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04. Dezember 2018, 23:00 Uhr

Sie mussten lange warten. Doch nun scheint der Wunsch einiger Hülseburger in Erfüllung zu gehen. Die Vertreter der kleinen Gemeinde haben nämlich ihren Bürgermeister nun dazu ermächtigt, die Restaurierung des Altars in der Grabkapelle in Auftrag zu geben. Es ist das letzte noch offene Teilvorhaben im Zuge der Komplettsanierung. „Schon vor Jahren haben wir die äußere Sanierung der Kapelle abgeschlossen“, erklärt Bürgermeister Heinz Dubielski. „Anschließend haben wir im September 2015 festgelegt, dass auch der Altar erneuert werden soll.“ Diesen habe die Gemeinde im ersten Schritt außer Acht gelassen, da er eigentlich eine Aufgabe für einen Restaurator sei. „Da kann man nicht einfach einen Farbeimer nehmen und ihn übertünchen.“

Untätig waren die Hülseburger in den vergangenen drei Jahren allerdings nicht. Immer wieder machten sie auf das Vorhaben aufmerksam und sammelten eifrig Spenden. „Wir haben jetzt rund 11 000 Euro für den Altar zusammen, größtenteils aus Privatspenden“, erzählt der Bürgermeister. „Brigitte Wolf hat sich die ganze Zeit für das Projekt eingesetzt und viel Arbeit investiert. Ihr möchte ich genauso wie den Spendern herzlich danken.“

Dass die Restaurierung nun umgesetzt werden kann, hänge aber auch mit einer neuen Förderrichtlinie des Landes zusammen. Mit dieser sollen Maßnahmen zum Erhalt von Kirchengebäuden, samt jeweiligem Zubehör, angeschoben werden. „Mit unseren eingesammelten Spenden kommen wir nicht hin. Wir rechnen für die Restaurierung mit 15 000 bis 20 000 Euro. Der Altar ist farblich in einem schlechten Zustand. Außerdem müssen einige Dinge neu aufgesetzt werden.“

Um Fördermittel zu bekommen, müssen unter anderem eine detaillierte Maßnahmenbeschreibung, eine Baubeschreibung und aussagefähige Zeichnungen eingereicht werden. Schon dazu sei es nötig, einen Restaurator zu beauftragen. Er soll nämlich bei der Zusammenstellung des Fördermittelantrags helfen, damit dabei nichts schief geht.

Kommendes Jahr, spätestens aber 2020, so hofft Heinz Dubielski, wird der Altar in neuem Glanz erstrahlen. Danach sei die Kapelle wieder soweit hergerichtet, dass die Gemeinde dort erstmal nicht mehr tätig werden muss. „Die Bausubstanz ist soweit in Ordnung. Wenn es keine Sturmschäden gibt, dürfte es die nächsten Jahre nichts zu tun geben.“

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