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Amt Neuhaus : Letzte Saison in „alter“ Kreisliga

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Fußballer des TV Neuhaus haben sich intensiv auf neue Spielzeit vorbereitet / Ziel ist die Qualifikation für die „Heide-Wendland-Liga“

Sie haben gleich eine schwere Aufgabe vor sich. Denn zum Auftakt der neuen Kreisliga–Saison wird die erste Herrenmannschaft des TV Neuhaus von 1860 vom stärksten Gegner erwartet. Am Sonntag müssen die Fußballer auswärts beim SV Scharnebeck ran. „In der vergangenen Saison haben wir drei Mal gegen sie gespielt und waren drei Mal chancenlos“, blickt Trainer Michael Ohl zurück. „Irgendwann wollen wir aber auch gegen sie gewinnen, sonst bräuchten wir ja nicht hinfahren.“

Auch wenn es schwer wird, glaubt der 42–Jährige an seine Mannschaft. „Wir hatten eine intensivere Vorbereitung als in den vergangenen Jahren“, so Ohl. Schon Ende Juni seien die Fußballer ins Training gestartet – vor allem in den Bereichen Kraft und Schnelligkeit habe man viel gearbeitet. „Wir hatten außerdem auch ganz gute Test– und Pokalspiele“, fasst der Trainer die Saisonvorbereitung zusammen. So steht die Mannschaft nach zwei Siegen schon im Viertelfinale des Kreispokals. Und da soll, wenn es nach Michael Ohl geht, noch nicht Schluss sein. „Unser Ziel ist es natürlich, auch mal ins Finale zu kommen. Und in der Liga streben wir einen Platz unter den ersten fünf an.“

Denn ab der Saison 2018/19 werden die drei Ligen der Landkreise Lüchow–Dannenberg, Uelzen und Lüneburg zur „Heide-Wendland-Liga“ zusammengefasst. „Die besten fünf Mannschaften aus jeder Kreisliga sind sicher dabei.“ Die anderen würden in untere Ligen und Staffeln aufgeteilt. Mit dem aktuellen Kader, meinen Michael Ohl und auch der zweite Teamtrainer Toralf Bülow, könnte das durchaus klappen. „Wir haben ein paar Zugänge und sind breiter aufgestellt als in der letzten Saison. Der Kader umfasst nun 26 Spieler. Die muss man allerdings auch alle bei Laune halten, denn spielen können ja immer nur elf“, so Ohl.

Die Aufstellung für das erste Spiel haben die Trainer schon im Kopf, sofern es keine Absagen mehr gibt. Es gebe nämlich auch mal Spieltage, an denen die Pläne durchkreuzt werden – es haben eben nicht immer alle Spieler Zeit. Die Jahre in denen Michael Ohl oder ein anderer von den „alten Herren“ aushelfen musste, seien aber hoffentlich vorbei, auch wenn der Trainer zugibt: „Es kommt schon mal an der Seitenlinie vor, dass ich auch aushole, wenn einer schießen will.“

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