Zarrentin : Lesung mit Natascha Wodin im Kloster

Literaturzirkel aus Zarrentin lädt dazu am 7. März ein / Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr

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05. März 2019, 05:00 Uhr

Der Literaturzirkel des Zarrentiner Kulturvereins freut sich, Natascha Wodin für eine Lesung am 7. März um 19 Uhr im Kloster Zarrentin gewonnen zu haben. Kassenöffnung ist um 18.30 Uhr, Eintritt 8 Euro, nur Abendkasse möglich.

Natascha Wodin, geboren 1945 in Fürth, ist Schriftstellerin und Übersetzerin. In „Sie kam aus Mariupol“ verarbeitet sie das Schicksal ihrer Mutter aus einer in der Sowjetunion verfolgten adeligen Familie als Zwangsarbeiterin in Deutschland, die sich das Leben nahm, als Natascha zehn Jahre alt war. Sie setzt ihrer Mutter ein berührendes literarisches Denkmal. Der Roman wurde 2017 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet und hat die Geschichte der nach Deutschland deportierten Zwangsarbeiter einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Auch in dem Buch „Irgendwo in diesem Dunkel“ (2018) – die Geschichte des Vaters, das an den Freitod der Mutter 1956 anschließt – ist eine Schilderung von Ort- und Obdachlosigkeiten in der klaren, um Sachlichkeit bemühten und doch von Emotion und Poesie getragenen Sprache Natascha Wodins, die ihresgleichen sucht. In ihren Büchern stellt sich die Autorin immer wieder den schmerzhaften Themen Flucht und Vertreibung, Entwurzelung und Fremdheit.

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