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Boizenburg : Leichter Rückgang bei den Blutspenden

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Rückläufig ist im Besonderen die Anzahl junger Spender

von
erstellt am 18.Dez.2014 | 15:21 Uhr

Die Zahl der Blutspenden in Boizenburg ist im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig. Damit setzt sich ein seit Jahren bestehender Trend fort.

710 Spenden, davon 39 von Erstspendern, zählt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) 2014 in der Stadt. 2013 waren es noch 782 Spenden bei 28 Erstspendern. Damit setze sich ein seit Jahren zu beobachtender Trend fort, ordnet DRK Pressereferentin Iris Kraus die Zahlen ein.

Dies hänge auch mit der demographischen Entwicklung zusammen, führt sie aus. Jetzt kämen die geburtenschwachen Jahrgänge, dementsprechend sei bei den 18 bis 24-Jährigen der Anteil besonders rückläufig. „Deshalb sind wir froh, wenn wir in die Schulen kommen, weil es sich in der Gruppe einfacher spendet. Und wir können vorher in die Klassen gehen und über das Thema Blutspende reden.“

Im Schnitt kommen die Spender zweimal im Jahr. Ausnahmen gibt es allerdings auch, wie etwa Angela Hartmann. Heute, in der Ludwig-Reinhard-Schule, gibt sie ihre 67. Spende. „Ich finde es gut, anderen zu helfen, und wie leicht kann man selbst in eine Situation kommen, in der man auf eine Blutspende angewiesen ist“, erklärt sie ihre Motivation und führt fort: „Außerdem tut das dem Körper einfach gut.“

Genau das bestätigt Dr. Asker-Ali Baher. Er betreut die Blutspendenaktion des DRK seit acht Jahren. Jede Spende rege die Blutbildung an, meint er. Zudem: „Die Leute werden hier untersucht, etwa auf Eisenmangel. Zudem testen wir das Blut auf Infektionskrankheiten und messen den Blutdruck.“ Gerade Menschen mit Bluthochdruck empfänden nach einer Spende oft Erleichterung. Zudem ließen viele diesen auch im Nachgang fachärztlich abklären, denn ein dauerhaft erhöhter Blutdruck könne verschiedenste Folgekrankheiten nach sich ziehen.

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Freitag.


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