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Verkaufsmesse Redefin : Lebensart:Nächstes Ziel ist Berlin

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Größte Verkaufsausstellung der Region schloss Sonntagabend. 26600 Besucher kamen seit Freitag. Lebensart will zur Grünen Woche

von
erstellt am 29.Mai.2016 | 19:10 Uhr

Die am Sonntag zu Ende gegangene Verkaufsmesse „Lebensart“ will unter diesem Titel bereits im kommenden Jahr den Sprung nach Berlin auf die Grüne Woche wagen. Das bestätigten Martin Schmidt von „Das Agenturhaus GmbH“ aus Lübeck, die hinter der Messe steht. Diese Informationen wurden aber auch von Landwirtschaftsminister Till Backhaus sowie Lars Jaeger, Projektleiter bei der „Messe Berlin GmbH“ bestätigt. Zwar sind die Details noch nicht festgelegt, doch vorbereitet wird ein großer Auftritt auf einigen Hundert Quadratmetern unter dem Label „Lebensart“. Für die Organisatoren und Händler wäre der Sprung nach Berlin eine ideale Form der Saisonverlängerung, mit der Chance, noch einmal deutlich mehr Menschen zu erreichen. Dabei gibt es die „Lebensart-Messen“ inzwischen an mehr als 20 Standorten. Und schon längst ist man nicht mehr auf den Frühling oder Sommer begrenzt. Es gibt die Messe auch als Indoor-Veranstaltung im Februar, z. B. in Elmshorn.

Bei der Messe in Berlin verspricht man sich wohl eine Aufwertung der gärtnerischen Komponente für die Grünen Woche. Die Veranstalter der Messe-Serie haben über das Jahr viel engeren Kontakt zu ihren Ausstellern als es die Berliner könnten. Zumal die Zahl der Stammhändler, die fast auf allen Messen mitmachen, ständig wächst.

In Redefin ging gestern die 12. Auflage der Veranstaltung zu Ende, die bei bestem Wetter regelrecht gestürmt wurde. An drei Tagen kamen 26 600 Gäste, teilte Burkhard Golla, Projektleiter der Messe, gestern Abend mit. Das sind wieder ein wenig mehr als im vorigen Jahr. Gut 180 Aussteller, allein 7000 Besucher schon am Freitag, die Lebensart in Redefin ist bei den Menschen in der Region beliebt wie nie zuvor. Doch sie ist auch technisch an ihre Grenzen gekommen. „Mehr geht hier nicht, und mehr wollen wir zusammen mit dem Gestüt auch nicht. Wir möchte die Qualität halten“, erklärte Burkhard Golla. Er und sein Team von mehr als 20 Leuten leisteten Schwerstarbeit. Gleiches gilt für die Redefiner Feuerwehr, die beim Parkplatz-Management 15 Mann ständig im Einsatz hatte und dennoch am Limit war. Der Ansturm war zu groß, vielfach herrschte Stau auf der nahen Bundesstraße 5, weil zu viele Besucher auf einmal auf das Gelände wollten. In ein paar Tagen soll auf einer gesonderten Sitzung der Organisatoren mit den Verantwortlichen vor Ort nach einer neuen Lösung zumindest der Verkehrssituation gesucht werden. Erschwerend kam dieses Mal hinzu, dass sich auch noch 250 Fahrer einer Wanderrallye mit historischen Fahrzeugen Redefin als Etappe mit Zwischenstopp ausgesucht hatten.

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