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Unfall bei Hagenow : Laster kippt auf A24 in Straßengraben

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erstellt am 07.Apr.2014 | 13:02 Uhr

Schreckminuten für einen litauischen Lkw-Fahrer: Der 63-Jährige ist am Vormittag gegen 11 Uhr auf der A 24  mit seinem Sattelzug aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und kippte in einen Straßengraben. Der Unfall ereignete sich zwischen den Anschlussstellen Hagenow und Wöbbelin in Fahrtrichtung Berlin.

Durch den Sturz  öffnete sich der Deckel des Tankes, der auf dem Sattelzug lag. Es floßen mehrere hundert Liter Rapsöl in den Straßengraben. Auch Diesel aus  dem Doppeltank sickerte  ins Erdreich. Sofort wurde die Freiwillige Feuerwehr Hagenow alarmiert, die mit drei Fahrzeugen und zehn Kameraden ausrückte. Um eine breitflächige Ausdehnung des Rapsöls zu verhindern, zogen die Feuerwehrleute an der Straßenböschung einen kleinen Graben, in den das Öl fließen konnten. „Wir haben zudem den Deckel der Tanks zugedreht, damit kein Rapsöl und Diesel mehr auslaufen kann“, sagt Einsatzleiter Sven Hoffmann. Auch die Zündungen schalteten sie aus. Zudem streuten sie Bindemittel, auf  den schmierigen, asphaltierten Verbindungsweg neben dem Straßengraben. „So wird die Fahrbahn abgestumpft“, erläutert Hoffmann.

Der Fahrer des Lkw wurde nicht verletzt. „Der Fahrtenschreiber des Lkws muss aber noch ausgewertet werden“, sagt Polizeihauptmeister Ingolf Brümmer. Ersten Schätzungen zufolge beläuft sich der Schaden auf 50 000 Euro. Ein Gefahrengutwagen pumpte mit Spezialtechnik schließlich  das Rapsöl ab. 

 

 

 

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