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Hagenower Kreisblatt

21. November 2017 | 05:41 Uhr

Hagenow : Landkreis im Streit um Gelbe Säcke

vom

Deutliche Auseinandersetzung gibt es derzeit auch zwischen dem Landkreis und der Entsorgungsfirma Alba Nord um die Verteilung der Gelben Säcke. Alba ist dafür seit wenigen Monaten zuständig.

svz.de von
erstellt am 17.Apr.2013 | 11:22 Uhr

Hagenow | Deutliche Auseinandersetzung gibt es derzeit auch zwischen dem Landkreis und der Entsorgungsfirma Alba Nord um die Verteilung der Gelben Säcke. Alba ist dafür seit wenigen Monaten zuständig. "Nach unseren Informationen, die wir von den Verteilstellen bekommen, klappt das bisher hinten und vorne nicht. Da sind wir sehr unzufrieden", erklärte gestern Steffen Gründwaldt, der Leiter des kreislichen Abfallwirtschaftsbetriebes.

Bei Alba Nord sieht man das hingegen ganz anders. "Die Versorgung mit den ,Gelben Säcken’ ist nicht nur in der Hagenower Region sondern im gesamten Kreisgebiet lückenlos gesichert", erklärte Jörg Leimann, Niederlassungsleiter von Alba Nord in Hagenow. Im Gespräch mit der Schweriner Volkszeitung räumte er kurzfristige Lieferengpässe im Sternberger Bereich ein, die inzwischen jedoch beseitigt seien. Bei Alba Nord in Hagenow, so Leimann, habe es in Sachen Verteilung bisher keinerlei Beschwerden gegeben. Jeder Bürger im Landkreis könne sich bei den bekannten Verteilstellen mit den Behältnissen für die Entsorgung bedienen. Zu den Verteilstellen gehören vor allem öffentlichen Einrichtungen aber auch ausgewählte Einzelhändler und Unternehmen. Zusätzlich, auch das ist lückenlos gewährleistet, führt jedes Entsorgungsfahrzeug Rollen mit den Gelben Säcken mit. Bei Problemen empfahl Leimann die kostenlose Servicenummer 0800 22 32 555 seines Unternehmens.

Beim Landkreis mochte man gestern noch keine Entwarnung bei dem Thema geben. Eigentlich ist der Kreis für die Gelben Säcke gar nicht zuständig. Auftraggeber ist das Duale System. Dennoch landen Anfragen und Beschwerden fast automatisch beim Landkreis. Und danach sind in den vergangenen Wochen systematisch zu wenige Plastesäcke bei den Verteilstellen gelandet. Nicht wenige Bürger reagierten genervt auf den unverständlichen Engpass. Zweiter Effekt: Offenkundig wurde die Ausgabe auf eine Rolle pro Haushalt limitiert, was wiederum zu Unmut führte. Allerdings werden viele der dünnwandigen Säcke für etliche Zwecke in den Haushalten missbräuchlich benutzt.

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