Wittenburg : Lachen und Tränen der Freude

Optimistisch blicken die Vertreter der Stadt Wittenburg mit ihren Gästen ins neue Jahr.  Fotos: Worch
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Optimistisch blicken die Vertreter der Stadt Wittenburg mit ihren Gästen ins neue Jahr. Fotos: Worch

Neben den typischen Ansprachen startet die Stadt Wittenburg beim Neujahrsempfang vor allem emotional ins neue Jahr

svz.de von
05. Januar 2018, 08:00 Uhr

Fassungslos drückt sich Traute Wiech beim Wittenburger Neujahrsempfang durch die Menge nach vorne. Die 77-Jährige soll für ihr ehrenamtliches Engagement für die niederdeutsche Sprache ausgezeichnet werden. Sprachlos trägt sich die ehemalige Lehrerin leicht zitternd vor Aufregung in das Ehrenbuch der Stadt ein. „Ich habe nichts davon geahnt“, sagt sie dann, als sie die Urkunde von Bürgermeisterin Margret Seemann und Bürgervorsteherin Sybill Moß entgegennimmt.

Die Liebe zur plattdeutschen Sprache ist tief in Traute Wiech verwurzelt. Als Lehrerin unterrichtet die 77-Jährige ihre Schüler nicht nur in Deutsch und Russisch, sondern eben auch in Plattdeutsch. Auch als sie in Rente geht, lässt sie die Leidenschaft für diese Sprache nicht los und so engagiert sich Traute Wiech bis heute im Rahmen des Wittenburger Kulturvereins für das Erlernen und vor allem den Erhalt der niederdeutschen Sprache. Für eben jenes Engagement wurde die ehemalige Lehrerin nun ausgezeichnet. Mit Freude und Tränen in den Augen nimmt sie die Ehrung der Stadt an und versichert, sich auch weiterhin dem Plattdeutschen zu widmen.

Es ist nicht der einzige emotionsgeladene Moment, der die mehr als 100 Anwesenden beim Jahresempfang erwartet. Stille und Spannung beherrschen den Raum, als die Mutter und Schwiegermutter des an Leukämie erkrankten André Gieske das Wort ergreifen. Bereits zum zweiten Mal kämpft der Gammeliner gegen den Blutkrebs.

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