Hagenow : Kunterbunte Katastrophen

Die Gymnasiastinnen Emilie Göllnitz und Carolin Grützmacher haben zusammen zwei Gemälde für die Ausstellung eingereicht - eines davon zeigt einen einzelnen Baum unter einer Mischung aus Galaxie und farbenfrohen Nordlichtern. Fotos: Jacqueline Worch
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Die Gymnasiastinnen Emilie Göllnitz und Carolin Grützmacher haben zusammen zwei Gemälde für die Ausstellung eingereicht - eines davon zeigt einen einzelnen Baum unter einer Mischung aus Galaxie und farbenfrohen Nordlichtern. Fotos: Jacqueline Worch

18. Schülerkunstausstellung präsentiert Werke zum Thema Naturgewalten in der Alten Synagoge

svz.de von
07. November 2015, 08:00 Uhr

Am Donnerstagabend eröffnete Henry Gawlick, Direktor des Museums für Alltagskultur der Griesen Gegend und Alten Synagoge Hagenow, die 18. jährliche Schülerkunstausstellung.

Insgesamt sieben Hagenower Schulen und etwa 100 Schüler beteiligten sich in diesem Jahr an dem Projekt und fertigten 63 Kunstwerke zum Thema Naturgewalten an. Von Erdbeben über Fluten bis hin zu Vulkanausbrüchen - alles haben die Schüler aller Altersgruppen in ihren Werken verarbeitet.

Doch nicht nur an den Wänden der Alten Synagoge lassen sich die farbenfrohen und innovativen Projekte entdecken. Zur unterhalterischen Untermalung der Ausstellungseröffnung performen acht Schüler der Hagenower Förderschule für geistige Entwicklung. Dabei nutzen sie unter anderem ein neonfarbendes Knäuel, dessen Faden sie zu einem Netz spannen, sowie neonfarbene Tücher, um im Dunkeln unter Schwarzlicht Donner und Sturm darzustellen. „Unsere Schüler nehmen immer sehr gerne an solchen Projekten teil und sind dann auch immer sehr stolz darauf. So etwas kann ja mit vielen Problemen verbunden sein und deshalb ist es von unseren Kindern und Jugendlichen sehr mutig, so etwas umzusetzen“, sagte Ute Westphal, Pädagogin der Förderschule für geistige Entwicklung.

„Ich werde nie vergessen, wie die Türen hier aufgingen 2007, als wir die erste Schülerkunstausstellung in der Synagoge hatten. Da hat man einfach diese Anteilnahme und diese Würdigung gespürt - die Schüler wie die Eltern. Und das ist doch einfach toll“, sagte Henry Gawlick.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Sonnabendausgabe der SVZ.

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