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Hagenower Kreisblatt

21. November 2017 | 16:54 Uhr

Heidekrug : Kummer holt sich den Elbpokal

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Zum siebten Mal fand der Elbpokal, ein Wettbewerb für Jugendfeuerwehren, statt. Bei Regen lieferten sich die Mannschaften einen spannenden Wettkampf.

svz.de von
erstellt am 24.Jul.2017 | 05:00 Uhr

Es sind nicht einmal 20 Sekunden in denen alles glatt gehen muss. Vom Start, übers Koppeln, Laufen und Zielen. Beim „Löschangriff nass“ darf man sich keinen Fehler erlauben, sonst war es das mit einer guten Zeit und einer guten Platzierung beim Elbpokal – an dem in diesem Jahr einige sehr gute und auch die beste Jugendfeuerwehr, die Landesmeister aus Kummer, teilgenommen haben.

Am Sonnabend zeigten die Nachwuchskameraden in Heidekrug, was sie können. Das Ehepaar Kiewald, das dort den Trakehnerhof betreibt, hatte sein Gelände für den Wettkampf der Jugendfeuerwehren zur Verfügung gestellt. „Wir sind hier schon zum dritten Mal“, erzählt Thomas Mitter vom Organisationsteam im SVZ–Gespräch. Ein Jahr lang hat er zusammen mit seiner Frau Katrin, Frank und Alexander Ihde, Lisa und Max Steffen sowie Jens Schönberg den Wettbewerb vorbereitet. „Direkt nach dem Elbpokal gehen die Vorbereitungen für den nächsten los“, so Katrin Mitter.„Erstmal setzten wir uns zusammen und besprechen, was beim letzten gut und was schlecht gelaufen ist.“ Im Winter starte die eigentliche Organisation, ergänzt ihr Mann. „Eine Woche vorher sieht man dann fast nur noch den Platz.“ Da gebe es einiges zu tun. So müsse unter anderem der Rasen gemäht, die Bahn abgesteckt und Zelte aufgebaut werden.

Der Platz präsentiert sich am Sonnabend jedenfalls in bester Verfassung, nur das Wetter will nicht so richtig mitspielen. Zum Wasser aus den Tragkraftspritzen der Feuerwehren kommt der Regen. Den Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 18 Jahren scheint das aber nichts auszumachen. Sie sind auf ihren Wettkampf konzentriert. Zwei Durchgänge gibt es dabei. Jede Mannschaft kann also zwei Mal den „Löschangriff nass“ durchführen. Der bessere, also schnellere Durchgang geht in die Gesamtwertung ein. „Diese Disziplin ist für die Zuschauer am attraktivsten und interessanter als andere Übungen“, meint Reno Mix, Amtsjugenfeuerwehrwart Boizenburg Land.

Er und Alexander Ihde hatten vor Jahren die Idee einen Wettkampf für die Nachwuchskameraden in der Gemeinde Gresse zu veranstalten. 2011 riefen sie den Elbpokal ins Leben, der seitdem jedes Jahr stattfindet. Zur siebten Auflage waren 15 Jugendfeuerwehren mit gut 200 Teilnehmern angereist, aus den Landkreisen Nordwestmecklenburg und Ludwigslust–Parchim. „Jeder kann hier mitmachen“, so Mix, der für die Zukunft noch einen Wunsch hat. „Es wäre schön, wenn im nächsten Jahr noch reine Mädchenmannschaften mitmachen. Das wäre eine schöne Werbung für Frauen in der Feuerwehr.“

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