Baustelle auf A 24 : Kritische Phase kommende Woche erwartet

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Auf der A24 ist das befürchtete Verkehrschaos beim Einrichten der neuen Baustelle nahe Hornbek bisher komplett ausgeblieben. Bisher gab es allerdings auch nur Vorbereitungen für die neue Großbaustelle.

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24. Juli 2012, 07:18 Uhr

Gallin | Auf der A24 ist das befürchtete Verkehrschaos beim Einrichten der neuen Baustelle nahe Hornbek bisher komplett ausgeblieben. Das liegt aber vor allem im Ablauf der Arbeiten begründet. Bisher gab es nämlich nur Vorbereitungen für die neue Großbaustelle. Verkehrsleittechniker waren gestern damit beschäftigt, erste gelbe Linien für die Behelfsfahrspuren aufzubringen (oberes Bild). In Richtung Hamburg war die A 24 gestern Nachmittag bereits auf gut fünf Kilometern nur einspurig befahrbar. In den kommenden Tagen soll dann mit dem Aufbau der Spundwand begonnen werden, die beide Fahrtrichtungen für die Bauphase trennt. Nach Mitteilung des zuständigen Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr, Niederlassung Lübeck, ist die kritische Phase für den 1. August zu erwarten, wenn der gesamte Verkehr im 4:0-System auf eine Seite verschwenkt wird. Die Umstellung der Verkehrs, so hieß es gestern, könne auch in den Nachtstunden passieren. Ansonsten bleibt es beim Plan, den 5,3 Kilometer langen Abschnitt in Richtung Berlin (zwischen km 42,8 und km 48,1) bis zum 16. November für sechs Millionen Euro komplett zu ersetzen.

Behinderungen gibt es aber jetzt schon, so ist die Durchfahrt unter der neuen Wildbrücke noch immer nicht frei. Außerdem kommt es zu dauerhaften Einschränkungen im Bereich der neuen Brückenbaustelle bei Gallin (unteres Bild).

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