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Neuenkirchen : Kriechtunnel ist das nächste Ziel

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Ortsvorsteher Manfred Muttersbach liegt Sicherheit der Spielplätze in Neuenkirchen und Neuhof besonders am Herzen

svz.de von
erstellt am 11.Feb.2016 | 08:54 Uhr

In unmittelbarer Nähe zur Kirche auf dem Dorfgemeindeplatz befindet sich der örtliche Spielplatz.

„Im Sommer ist hier immer etwas los. Besonders die Seilbahn zieht, die wir Ende letzten Jahres saniert haben, weil die Pfähle im Erdreich vergammelt waren. Die haben wir jetzt gegen witterungsbeständige Betonfüße getauscht“, berichtet Manfred Muttersbach. Dem 62-Jährigen liegt als Ortsvorsteher die Sicherheit der Spielplätze in Neuenkirchen und Neuhof besonders am Herzen. Ist sozusagen sein persönliches Steckenpferd. Schließlich ist Muttersbach seit 2000 Ansprechpartner für Planung, Koordinierung und Realisierung. Um den in einer Senke liegenden Tummelplatz dauerhaft trocken zu legen, wurde 1990 flächendeckend eine bis zu einem halben Meter starke Kiesschicht aufgetragen. Neun Jahre später haben sich Gemeindevertretung und der Mobilfunkanbieter Mannesmann auf eine finanzielle Zuwendung für den Kauf von neuen Spielgeräten geeinigt. Die alten waren vom Zahn der Zeit arg benagt worden.

„So konnte die 30-Meter-Seilbahn, eine Federwippe und eine Hangrutsche angeschafft werden“, erinnert sich Muttersbach. Im Hügel sei ein Kriechtunnel integriert und in das Zentrum der Spielgeräte ein großer Findling gestellt worden. „Alte Schuppen und Müllhalden sowie Buschwerk haben wir gleich mit entsorgt.“ In zahlreichen gemeinsamen Aufbaustunden von Schützenverein, Freiwilliger Feuerwehr, Eltern und anderer Bürger habe man das Neue im Frühjahr 2000 den Mädchen und Jungen übergeben können. Die Technik hätten der örtliche Landwirt Hartmut Dreyer und die ansässige Firma Transportbeton Thomas Ulbrich bereitgestellt. Wirtin Sieglinde Schröder vom Gasthof am See habe bei der Versorgung der Arbeitskräfte geholfen. Um den Treff für Veranstaltungen der Gemeinde sowie die Nutzer des Spielplatzes noch attraktiver zu gestalten, sei 2001 ein Unterstand in Fachwerkbauweise errichtet worden, der Sonne, Wind und Regen bei Bedarf aussperrt.

„Die aus den 60er Jahren stammenden Schaukel und das Karussel wurden 2005 vom TÜV beanstandet. Letztere wurde abgebaut, erstere erhielt vorerst Bestandsschutz“, erzählt Muttersbach, der es besonders bedauert, dass ein von den Kindern gern genutzter Kriechtunnel bereits ein Jahr nach seiner Fertigstellung wegen fehlender Statik gesperrt und wieder verfüllt werden musste. „Diese etwa zehn Meter lange Spielmöglichkeit soll wieder hergestellt werden. Das wollen wir dieses Jahr in Angriff nehmen. Mit erdüberbaubaren Kunststoffröhren. Doch noch fehlt uns das nötige Geld. Wer uns dabei helfen möchte, ist herzlich willkommen. Denn der Spielplatz in Neuenkirchen wird sehr intensiv besucht, von Einheimischen wie Gästen. Selbst Schulen nutzen gern das Areal für Ausflüge oder Abschlussfeiern.“

Mit der Erweiterung des Spielplatzes in Neuhof 2014 wurden auch für den Neuenkirchener Nachwuchs neue Spielgeräte angeschafft. Der alte „Duck“, eine Federwippe war in die Jahre gekommen und musste ersetzt werden. Dazu gab es ein Reck zum Hangeln. Auch ein Boulplatz entstand im Laufe der Jahre, wurde um eine zweite Bahn für den Turnierbetrieb vergrößert und mit Sitzmöglichkeiten sowie Feldsteinmauern ergänzt.

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