zur Navigation springen
Hagenower Kreisblatt

20. November 2017 | 20:20 Uhr

Amt Neuhaus : Kreishaushalt wieder ausgeglichen

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Investitionen von knapp 23 Millionen Euro geplant, davon 7.3 Millionen Euro im Schulbereich / Kreisumlage bleibt bei 53 Prozent

svz.de von
erstellt am 30.Dez.2015 | 00:36 Uhr

Der Haushalt ist auch 2016 ausgeglichen – so sieht es der Haushaltsplan des Landkreises Lüneburg vor, den der Kreistag in seiner letzten Sitzung in diesem Jahr vor Kurzem verabschiedete. „Mit dem Haushaltsplan 2016 legen wir den fünften ausgeglichenen Haushalt in Folge vor“, sagte Jürgen Wiegert, Leiter des Finanzmanagements, „das ist uns zuletzt 1995 gelungen.“

Der Hebesatz für die Kreisumlage bleibt unverändert bei 53 Prozent. „Ich bin stolz, dass wir den Satz nicht anheben müssen“, sagte der Landrat in der Sitzung, „schließlich haben wir die Kreisumlage 2013/14 um 1,5 Prozent gesenkt, um unsere Kommunen zu entlasten. Außerdem befinden sich die Liquiditätskredite Ende 2015 auf dem niedrigsten Stand seit 1996.“

Um die Städte und Gemeinden weiter zeitweise bei der Unterbringung von Flüchtlingen zu entlasten, wird sich der Landkreis Lüneburg auch weiter um eigene Unterkünfte bemühen. Damit frühzeitig gehandelt werden kann, hat der Kreistag in seiner Haushaltssitzung einen Nachtragshaushalt für 2015 beschlossen. Und hier der Haushaltsplan 2016 im Überblick:

Der Ergebnishaushalt 2016 hat ein Volumen von rund 262 Millionen Euro. Der Haushalt ist ausgeglichen, die Vorgabe aus dem Zukunftsvertrag mit dem Land ist also erfüllt.

Der Kreditbedarf des Landkreises liegt bei 10,1 Millionen Euro (2015: 7,5 Mio. Euro), die Neuverschuldung beträgt 5,5 Millionen Euro (2015: 3,2 Mio. Euro).

Der Kreditbedarf resultiert aus den notwendigen Investitionen des Landkreises. Insgesamt beträgt das Investitionsvolumen rund 22,9 Millionen Euro, davon fließen allein 7,3 Millionen Euro in den Schulbereich, etwa in das Sanierungsprogramm, die Umsetzung der Inklusion und den Ausbau der IGS Embsen. Für die Breitbandinitiative des Landkreises Lüneburg sind sieben Millionen Euro eingeplant.

Der größte Ausgabeposten liegt mit 159,3 Millionen Euro (2015: 139,5 Mio. Euro) bei den Sozial- und Jugendhilfekosten. Der Eigenanteil des Landkreises daran beträgt 70,7 Millionen Euro (2015: 65 Mio. Euro).

Die zuvor laut gewordene Kritik an den Berechnungen des Haushalts wies Landrat Manfred Nahrstedt in der Sitzung zurück: „Es ist rechtlich zulässig, Erstattungsforderungen an das Land Niedersachsen für die Jahre 2016 und 2017 zu stellen und in die Haushaltsplanungen mit einzurechnen.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen