Lüneburg/Neuhaus : Kreis auf Wintereinbruch vorbereitet

Genügend Salz eingelagert: Jörg Neben vom Betrieb Straßenbau und -unterhaltung in der Salzhalle in Embsen.
Genügend Salz eingelagert: Jörg Neben vom Betrieb Straßenbau und -unterhaltung in der Salzhalle in Embsen.

Landkreis Lüneburg hält rund 700 Tonnen Streusalz vor. Im Ernstfall können 28 Mitarbeiter ausrücken

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26. Dezember 2019, 19:00 Uhr

Noch ruhen die Winterfahrzeuge, doch der Landkreis Lüneburg ist nach eigenen Angaben auf einen möglichen Kälteeinbruch gut vorbereitet: „An den beiden Standorten des Betriebs Straßenbau und -unterhaltung in Embsen und Breetze lagern insgesamt um die 700 Tonnen Streusalz. Dazu kommen gefüllte Silos in der Gemeinde Amt Neuhaus. Weitere Mengen können im Notfall jederzeit nachbestellt werden“, hieß es zuletzt in einer Mitteilung aus dem Büro des Landrates. Kreisweit stünden 28 Mitarbeiter mit insgesamt sieben Fahrzeugen auf Abruf bereit.

Der Landkreis Lüneburg ist für knapp 400 Kilometer Straßen und 180 Kilometer Radwege zuständig. Diese Strecken müssen im Winter von Schnee und Eis befreit werden. „Bei entsprechendem Wetter beginnt unser Dienst morgens um halb vier“, beschreibt Jörg Neben vom Betrieb Straßenbau und -unterhaltung den Ablauf. „Dann arbeiten wir uns auf den Kreisstraßen entlang festgelegter Routen vor.“ Bei dem Streumaterial handelt es sich um Feuchtsalz, welches zu zwei Drittel aus Trockensalz und zu einem Drittel aus Salzsole besteht. „Der Vorteil an dieser Mischung ist, dass das Salz besser liegen bleibt und dadurch die Tauwirkung schneller einsetzt“, so der Einsatzleiter.

Trotz 30 Jahren Berufserfahrung wagt Jörg Neben keine Winter-Wetter-Prognose. „Schnee und Eis kommen gerne mal ohne große Vorankündigung,“ sagt er und erinnert sich an arbeitsintensive Monate vor genau zehn Jahren. „Im Winter 2009/10 hat es im Landkreis Lüneburg über einen langen Zeitraum sehr viel geschneit. Zum Teil konnten wir nur mit Hilfe einer Fräse den Schneemengen Herr werden.“ Ob das Gerät in diesem Winter wieder einmal zum Einsatz kommt, zeigt sich in den kommenden Wochen.

 

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