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Kokainflüchtiger nach Verfolgungsjagd gestellt

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erstellt am 06.Aug.2013 | 09:51 Uhr

Hagenow/Strohkirchen | "Nach einer kurzen Verfolgungsjagd konnten wir ihn stoppen. Seine Flucht hat ihm nichts genützt", sagt Uwe Matthews, als er gestern im SVZ-Gespräch die Kontrollen anlässlich der Goa-Party am vergangenen Wochenende Revue passieren lässt. "Der Mann hatte nicht nur Kokain konsumiert, sondern gegen ihn lag außerdem ein Haftbefehl aus einer anderen Straftat vor", berichtet der Leiter des örtlichen Polizeireviers weiter. Zehn Beamten seien am Anreisetag, also am letzten Freitag, zum Einsatz gekommen, um besonders ihr Augenmerk auf Alkohol und Drogen zu legen. "Kontrolliert wurden 83 Fahrzeuge. Wir haben elf Personen festgestellt, die Betäubungsmittel dabei hatten. Unter anderem über fünf Gramm Amphetamine, rund 42 Gramm Pilzschokolade, mehr als 20 Gramm Cannabis, über 20 Gramm Speed, mehrere Gramm Pilze, Kokain und einige Tütchen mit LSD-Tripps wurden von uns sichergestellt. Dabei kam auch ein Rauschgiftsuchhund zum Einsatz", zählt Matthews auf. Dann informiert der Revierleiter über einen Vorfall auf der Veranstaltung, bei der ein Besucher der Goa-Party regelrecht ausgerastet sei. "Er konnte nur noch mit zehn Sicherheitskräften von Security und Polizei gebändigt und fixiert werden."

Am Sonntag Morgen gegen 8 Uhr, nach einer Konzertverlängerung, habe es dann Beschwerden von Anwohnern wegen Lärmbelästigung gegeben, sagt der Erste Polizeihauptkommissar. Das Ordnungsamt sei informiert und der Veranstalter benachrichtigt worden. "Ab 10 Uhr wurde das Konzert schließlich vom Ordnungsamt Hagenow-Land für beendet erklärt. Der Sicherheitsdienst musste die Musikanlage sicherstellen, damit sie nicht wieder in Betrieb genommen werden konnte." Lediglich eine Campinggenehmigung bis zum Montag sei vom Ordnungsamt aufrechterhalten worden.

"Wir haben am Sonntag die Abfahrtskontrollen durchgeführt und uns 158 Pkw-Fahrer unter die Lupe genommen. Sechs Mal wurde das Fahren unter Betäubungsmitteln festgestellt, einmal wurde eine Substanzmischung in einem Beutel gefunden. Desweiteren haben wir drei Sicherheitsleistungen in Höhe von mehreren hundert Euro abverlangt. Die betraf Teilnehmer aus Nicht-EU-Ländern, die unter Betäubungsmitteln Auto gefahren waren", so Matthews, der abschließend dem zuständigen Ordnungsamt größtes Lob dafür aussprach, dass es am Sonntag durchgängig vor Ort gewesen sei.

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