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Radweg : Kogel fühlt sich schon seit Jahren abgehängt

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Bürgermeisterin Beate Hoffmann mahnt Sicherheit für Kinder und Jugendliche an/Doch das Geld fehlt

von
erstellt am 20.Mai.2015 | 16:39 Uhr

Das strittige Thema Radwege geht auch an den Kogelern nicht geräuschlos vorbei. Sie fühlen sich ab der Landesstraße 04 zwischen Zarrentin und Wittenburg ein Stück vom öffentlichen Leben abgehängt.

„Seit 2008 die alte Brücke abgerissen und gegen ein neues Bauwerk ausgetauscht worden ist, beschäftigt uns die Problematik. Zumal die eine Fahrbahnseite der neuen Brücke bereits etwas breiter konzipiert wurde. Damit dort mal ein Radweg angelegt werden kann“, berichtet Beate Hoffmann. Von Schaalmühle nach Kölzin und von dort weiter nach Kogel sei ein sicherer Radweg längst überfällig, meint die Bürgermeisterin. Und spricht von schätzungsweise rund fünf Kilometern Länge, die realisiert werden müssten. „Der Radweg Nummer 12 aus dem regionalen Radwegekonzept von Zarrentin nach Tripkau führt über Kogel. Ein Rastplatz ist dafür in Kölzin schon angelegt worden.“

Der Landkreis Ludwigslust-Parchim habe zwar auf mehrfache Nachfragen Verständnis für das Begehren gezeigt, jedoch auf die fehlenden Finanzen und den klammen Haushalt verwiesen. „Nach den jetzigen Planungen sei vor 2020 nicht damit zu rechnen, dass zwischen Schaalmühle und Kölzin ein Radweg gebaut werde. Obwohl der Lückenschluss sinnvoll wäre. Von Kölzin nach Kogel wurde uns gar 2020 bis 2025 als mögliches Zeitfenster genannt“, sagt die Ehrenamtliche weiter im SVZ-Gespräch. Was sie und viele Einwohner traurig mache, sei nicht der Zeitplan, sondern die Tatsache, dass viele Jugendliche aus Kölzin tolle Freizeitangebote in Kogel nicht wahrnehmen könnten. „Wir haben einen Jugendclub, ein Gemeindehaus und einen Kindergarten mit Hort. Doch viele Eltern lassen ihren Nachwuchs nicht hierher, weil er an einer viel befahrenen Straße entlang müsste. Vielen Müttern und Vätern ist das zu gefährlich, wenn sich Busse, Lkw’s und Erntefahrzeuge, die ja auch einen gewissen Sog hinter sich aufbauen, auf der Fahrbahn befinden.“

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Donnerstag.

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