Boizenburg : Königin im Zeichen der Hyazinthe

Hyazinthenkönigin Simone I. mit ihren Prinzessinnen Louisa und Emma  am Hafen.
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Hyazinthenkönigin Simone I. mit ihren Prinzessinnen Louisa und Emma am Hafen.

Simone Schiemann repräsentiert im Auftrag des Handwerk- und Gewerbevereins zwei Jahre Boizenburg und hat viele Auftritte

svz.de von
18. Juli 2014, 16:39 Uhr

Eine junge Fotografin aus Boizenburg wollte gern als Hyazinthenkönigin die Elbestadt repräsentieren und sagte das zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Leuten. Mit Frauen-Power nehmen engagierte Mitstreiter des Handwerk- und Gewerbevereins die organisatorischen Fäden für das Fest im Zeichen des Frühblühers in die Hand. Der Höhepunkt ist alle zwei Jahre die Krönung einer neuen Hyazinthenkönigin. Nun ist Simone Schiemann voller Freude in Amt und Würden. Die 28-Jährige stammt ursprünglich aus der Nähe von Bielefeld und lernte in Boizenburg ihren absoluten Wunschberuf, Fotografin. Sie blieb in der Elbestadt, wegen der Arbeit, die ihr gefällt und wegen ihres Freundes und hat als Hyazinthenkönigin Simone I. jede Menge Auftritte und Termine. SVZ-Redakteur Dietmar Kreiß stellte der jungen Frau, die übrigens eine ziemlich große Fangemeinde hat, die Fragen zum Wochenende.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Boizenburg?
Oh, da gibt es eine Menge. Ich mag die historischen Wallanlagen, die Kirche und das Rathaus und den Hafen. Mein absoluter Lieblingsplatz in Boizenburg sind die Geh- sowie Fahrradwege auf den Deichen. Man kann schön die Weite genießen und die unterschiedlichsten ortsansässigen Vögel beobachten.

Was würden Sie in der Elbestadt ändern, wenn Sie der Bürgermeister wären?
Wenn ich Bürgermeisterin wäre, würde ich eigentlich nur versuchen, den jungen Leuten über 18 Jahren eine annehmbare Plattform zu bieten. Das heißt, vielleicht eine Location ausfindig machen, wo diese ungestört in Boizenburg abends feiern gehen können, und wo es keine älteren Einwohner stört.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Als Praktikantin im Fotogeschäft, damals in Bielefeld.
Und wofür haben Sie es ausgegeben?
Das ist schon ziemlich lange her, vermutlich aber für ein neues Kaninchen, da der Spielgefährte meiner Häsin leider in diesem Zeitraum verstorben war.
Wo findet man Sie am ehesten?
Im Fotostudio von Hendrik Kauschka, in der Boizenburger Königstraße.
Was würden Sie gerne noch können?
Musikalisch begabt sein.
Was stört Sie an anderen?
Neid und Missgunst.
Was bedeutet Ihnen Glück?
Das fragen Sie eine ehemalige Philosophie-Leistungskursteilnehmerin. Glück bedeutet mir, bei meiner Familie oder Freunden sein zu können. Das größte „Glück“, speziell für mich, war jedoch, dass mein Papa wieder ins Leben zurückgekommen ist, vor etwa 24 Jahren.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Unseren Weltmeister, die deutsche Fußballnationalmannschaft.
Was findet man immer in Ihrem Kühlschrank?
Tomaten in allen Variationen
Welches Buch lesen Sie gerade?
„Anziehungskraft“ von Guido Maria Kretschmer.
Was war bisher Ihr schönstes Geschenk? Und von wem haben Sie es bekommen?
Jedes Geschenk ist auf seine ganz eigene Art und Weise das Schönste. Von daher könnte und wollte ich keines dem anderen vorziehen.
Welchen Traum wollen Sie sich noch erfüllen?
Einen Motorradführerschein zu erwerben und mir eine Kawasaki Ninja ZX -R6/7 zu kaufen.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen?

Vielleicht dem Ministerpräsidenten unseres Landes. Ich habe Erwin Sellering beim MV-Tag in Neustrelitz kurz kennen gelernt und fand ihn sehr interessant. Ich glaube, der hätte viel zu erzählen.



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