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Jessenitz : Kleine Wichtel erhalten große Räume

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Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Kita Jessenitz stellt neue Räume im Obergeschoss fast fertig / Kinder- und Seniorentag am Freitag / Sanitäre Anlagen kommen bei Steppkes besonders gut an

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erstellt am 10.Jun.2014 | 17:07 Uhr

„Es ist einfach nur schön geworden“, sagt Eilyn Brockmöller. Die Geschäftsführerin des Jessenitzer Aus- und Weiterbildungswerk (JAW) steht in den neuen Räumen für der Kita „Wichtelwelt“ und strahlt. Der Umbau der einstigen Jugendwohnungen über den Räumen im Jessenitzer Kita Gebäude kann zum Kinder- und Seniorenfest an diesem Freitag, 13. Juni, so gut wie fertig gestellt werden. „Die Räume sind hell und freundlich geworden“, sagt Eilyn Brockmöller und lehnt an der neuen Küche. Hier können die Steppkes einfache Gerichte wie Quarkspeisen mit frischen Früchten selbst zubereiten. Insgesamt sind zwei Gruppenräume, eine Caféteria, neue Sanitärräume und ein Werkstatt-Raum entstanden. In den Gruppenräumen wurde den Kindern zunächst viel Platz gelassen, um ihrem Bewegungsdrang beispielsweise beim Spielen mit Feuerwehr- oder Lkw-Fahrzeuge austoben zu können. „Die Kinder konnten auch entscheiden, ob sie liebe einen Dinosaurier- oder Eisenbahnspieltisch haben möchten“, erläutert Eilyn Brockmöller. Die Kinder „halfen“ auch bei den Bauarbeiten mit, hielten beispielsweise beim Malern auch schon mal den Pinsel in der Hand. Die Steppkes können auch in ihren neuen Räumen ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Im Obergeschoss wird es – neben zwei großzügig gehaltenen Gruppenräumen – auch eine kleine Werkstatt geben. „An der einen Seite werden sechs Kinderstaffeleien stehen und an der anderen Seite wird es eine kleine Werkbank geben, an der kleine Holzarbeiten hergestellt werden können“, sagt Eilyn Brockmöller. Doch der absolute Höhepunkt für die Kinder seien die sanitären Anlagen. Neben Becken gibt es auch so genannte Waschrinnen, die etwas länger und tiefer gehalten sind. Die Wasserhähne sehen aus wie Vogelfiguren aus Walt-Disney-Trickfilmen und die Toilettenbecken haben einen Elefantenfuß. „Als die Kinder nach Fertigstellung diesen Sanitärraum sehen konnten, waren sie da nicht mehr heraus zu bekommen“, erzählt Eilyn Brockmöller. Der Umbau kostet insgesamt 400 000 Euro. Dabei wurde das JAW zu 80 Prozent mit Mitteln aus dem europäischen Eler-Fonds unterstützt. Der restliche Betrag wurde aus Eigenmitteln finanziert. Mit diesem Umbau wurden 24 neue Kita-Plätze geschaffen. „Davon sind aber 16 Plätze schon wieder weg“, sagt Brockmöller.

Kinder- und Seniorentag am Freitag, 13. Juni, beim JAW ab 14 Uhr

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