Zarrentin : Klares Votum für Hauptamtlichen

Einstimmig verabschiedeten am Donnerstag Abend  Zarrentins Stadtvertreter den Grundsatzbeschluss zur Schaffung einer Ganztags-Planstelle für das Bürgermeisteramt.  Fotos: Thorsten Meier
Einstimmig verabschiedeten am Donnerstag Abend Zarrentins Stadtvertreter den Grundsatzbeschluss zur Schaffung einer Ganztags-Planstelle für das Bürgermeisteramt. Fotos: Thorsten Meier

Stadtvertretung fasste einstimmig Grundsatzbeschluss zur Schaffung einer Ganztags-Planstelle für den Bürgermeister

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17. April 2015, 15:05 Uhr

So, nun ist die Verwaltung am Zuge. Sie wurde am Donnerstag Abend per einstimmigem Sitzungsbeschluss von den gewählten Stadtvertretern beauftragt, die Möglichkeit der Einsetzung eines hauptamtlichen Bürgermeisters im Rahmen des Standarderprobungsgesetzes auszuloten. Gegebenenfalls auch als Pilotprojekt. Soll heißen, die Stadt am Schaalsee wünscht sich künftig eine Ganztags-planstelle für ihr Stadtoberhaupt.

Dafür hatte die CDU-Fraktion unter ihrem Vorsitzenden Hermann Cechini im Vorfeld gut vorgelegt und das Thema immer wieder in die Öffentlichkeit transportiert (SVZ berichtete bereits mehrfach).

„Wir haben derzeit nur einen ehrenamtlichen Bürgermeister. Das ist Klaus Draeger. Seine Sprechzeit erschöpft sich wöchentlich gerade einmal auf drei Stunden. Verwaltungs- und Repräsentationsaufgaben können jedoch nur im Einklang mit der beruflichen Tätigkeit erfüllt werden. Um den zukünftigen Aufgaben für die strukturellen und wirtschaftlichen Belange zur Zukunftsförderung unserer Kommune gerecht werden zu können, müssen wir einen Bürgermeister haben, der ständig ansprechbar und erreichbar ist. Ein ehrenamtlicher macht keinen Sinn mehr, weil diese Aufgabe für ihn nicht mehr leistbar ist“, erklärt der städtische Unions-Chef. Zur Einführung und Umsetzung dieser neuen Planstelle werde die Verwaltung beauftragt, eine entsprechende Erweiterung der Hauptsatzung zu erarbeiten.

Cechini: „Wir wollen ein Erprobungsgesetz einführen samt eines Kooperationsvertrages mit der Verwaltung, die eigenständig bleiben soll, das heißt also, keinen Verwaltungschef vor die Nase gesetzt bekommt.“

Worte, die der Fraktionschef der Sozialdemokraten, Jürgen Schröder, sofort unterschreiben würde. „Ich begrüße diesen Beschlussvorschlag. Denn auch wir als SPD verfolgen seit Jahren schon dieses Thema. Bei dem hohen Arbeitsaufwand, den ein Ehrenamtlicher jetzt bereits schon zu leisten hat, ist eine hauptamtliche Planstelle längst überfällig.“

Die Stadt Zarrentin in der Metropolregion Hamburg, an der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein erlebte in der jüngeren Vergangenheit eine dynamische Entwicklung, inklusive des Bewohnerzuwachses.

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