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Hagenower Kreisblatt

22. November 2017 | 16:01 Uhr

Lübtheen : Kita-Pläne werden jetzt konkreter

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Arbeiterwohlfahrt und Stadt Lübtheen in enger Zusammenarbeit. Kindereinrichtung soll 2019 als Ersatz-Neubau entstehen.

svz.de von
erstellt am 12.Jul.2017 | 05:00 Uhr

In Lübtheen tut sich etwas. Genauer gesagt am Mühlenberg gegenüber des großen Schulkomplexes. Denn wo jetzt schon hunderte Kinder ihre Bildungseinrichtungen besuchen, werden künftig noch mehr Zöglinge der Stadt ihre ersten Schritte im sozialen Leben machen. Denn die Pläne zwischen Arbeiterwohlfahrt und Stadt Lübtheen werden jetzt immer konkreter, hier eine neue Kita zu errichten. „Es soll ein Ersatz-Neubau für unsere Kita am Wiesengrund werden. Die Vorplanungen sind auf einem guten Weg, und wir sind optimistisch, dass wir hier einen schönen Platz gefunden haben“, sagt Dr. Caroline Bockmeyer, AWO-Chefin in Lübtheen als sie sich mit Bauamtsleiter Frank Wein und Kämmerer Torsten Netzband trifft.

Der Leiter im städtischen Finanzwesen sagt vor der noch hoch bewachsenen Grünfläche: „Wir haben mit der AWO einen für beide Seiten fairen Preis verhandelt, um hier in den nächsten Schritten weitere Planungsmaßnahmen einleiten zu können.“ Da hakt der Bauamtsleiter Wein ein und spricht von 4000 Quadratmetern Land, die erst zum innerstädtischen Bereich erklärt werden müssen. Ohne eine Änderung im B-Plan wäre die Kita-Baumaßnahme also gar nicht möglich. Auch deshalb müsse die Stadt sich länger an der Vorplanung beteiligen.

Denn ansonsten ist das Projekt Sache der AWO, die sich aber über das Landwirtschaftsministerium über das ILER-Programm noch um Förderung bemühen möchte. „Natürlich hoffen wir für unsere Kita auf Zuwendung. Immerhin werden hier mindestens 30 Krippen- und 84 Kindergartenplätze entstehen, und 13 Mitarbeiterinnen werden in der neuen Kita beschäftigt sein“, so Dr. Bockmeyer. Wie genau das Objekt dann aussehen wird, wenn es fertig ist, dafür gibt es noch keine Zeichnungen. In den Akten findet sich nur der künftige B-Plan, der von der Stadtvertretung noch abgesegnet werden muss.

Auch die Kosten können noch nicht genau beziffert werden, sie dürften aber bei diesen Ausmaßen schon siebenstellig sein. Keiner der Beteiligten wollte sich jedoch an Zahlenspekulationen beteiligen. „Wir arbeiten Schritt für Schritt und geben demnächst den Vorentwurf zur Diskussion“, sagt Torsten Netzband. Frank Wein lässt noch wissen, dass die Kita in jedem Fall eingeschossig geplant ist. SVZ wird den weiteren Verlauf verfolgen.

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