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Hagenower Kreisblatt

26. September 2017 | 00:25 Uhr

Hagenow : Kita-Beiträge sollen künftig sinken

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Sozialministerin Stefanie Drese besucht auf ihrer Sommertour Hagenower Kitas und verrät Pläne zur finanziellen Entlastung von Eltern

svz.de von
erstellt am 31.Jul.2017 | 21:00 Uhr

Hagenower Eltern können aufatmen – denn zum nächsten Jahr sollen die Kita-Beiträge um 50 Euro fallen. Das zumindest versprach gestern Sozialministerin Stefanie Drese auf ihrer Stippvisite in Hagenow. Die 40-Jährige besucht auf ihrer Sommertour Betreuungseinrichtungen im ganzen Land. Sie wolle schauen, wo der Schuh am meisten drückt. Schon mehrfach sei sie dabei mit thematischen Brennpunkten wie fehlenden Kita-Plätzen und hohen Gebühren in Berührung gekommen. „Mit der Änderung des Kindertagesförderungsgesetzes und der neuen Erzieherausbildung haben wir uns schon auf den Weg gemacht“, so die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion.  Zusätzlich zur Senkung der Elternbeiträge für Krippe, Kita und Hort sei es außerdem geplant, im darauffolgenden Jahr Eltern zu entlasten, die mehrere Kinder in Kindertagesstätten untergebracht haben. „In diesem Fall sollen die Eltern für das zweite Kind nur noch den halben Beitrag zahlen, für das dritte Kind gar nichts mehr“, verrät die Sozialministerin. „Das ist sozialpolitisch für mich auch ein ganz wichtiger Punkt. Wenn ich sehe, dass Eltern mit einem kleinen Einkommen für drei Kinder Betreuungskosten und Essengeld bezahlen müssen – da kommt monatlich so viel zusammen. Wenn wir da als Staat etwas entlasten können, denke ich, ist das der richtige Weg“, so Drese.

Ob der Bedarf an Betreuungsplätzen ausreichend gedeckt sei, müssten die Kommunen selbst überprüfen. Aus diesem Grund sei Stefanie Drese froh, dass Bürgermeister Thomas Möller sie bei ihren gestrigen Besuchen in den Hagenower Kitas „Matroschka“ und „Kleine Nordlichter“ begleitet habe. 

„Die Kita ,Matroschka’ ist eine der größten des Landes. Ich wollte sehen, wie sie räumlich organisiert ist“, so Drese. „Und ich muss sagen, es gefällt mir sehr, wie individuell alles für die einzelnen Altersgruppen eingerichtet ist“, so die Sozialministerin.

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