Zarrentin : Kirchenbänke wie vor 110 Jahren

Malermeister Ilja Förster (l.) und Pastor Jürgen Meister sehen sich sanierte Kirchenbänke an. Die Schriftzüge mit den jeweiligen Orten kommen so wie vor der Sanierung wieder an die Stirnseite.
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Malermeister Ilja Förster (l.) und Pastor Jürgen Meister sehen sich sanierte Kirchenbänke an. Die Schriftzüge mit den jeweiligen Orten kommen so wie vor der Sanierung wieder an die Stirnseite.

Kirchgemeinde Zarrentin ließ in den vergangenen zwei Monaten das gesamte Gestühl im Gotteshaus von einem Spezialisten sanieren

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07. September 2016, 05:00 Uhr

Bei genauem Hinsehen geben die Zarrentiner Kirchenbänke so manches Geheimnis preis. Da sind Jahreszahlen zu erkennen, Namenskürzel und Notizen, mit Bleistift geschrieben, vermutlich von den Handwerkern, die einst das Gestühl für die Zarrentiner Kirche bauten.

Malermeister Ilja Förster und sein Mitarbeiter Marcel Wolff kennen diese Relikte der Vergangenheit, haben beide doch in den vergangenen zwei Monaten in der Zarrentiner Kirche alle Bänke saniert. In dieser Woche werden sie mit ihrer umfangreichen Arbeit fertig.

„Wir hatten die Aufgabe, die Bänke malermäßig so instand zu setzen, wie sie im Jahre 1906 aussahen. Dafür musste das gesamte Holz abgeschliffen, grundiert und gespachtelt werden. In einem weiteren Arbeitsgang haben wir die Bänke nachgeschliffen, vorlackiert und schließlich maseriert. Dabei handelt es sich um eine altdeutsche Technik. Unser Hauptaugenmerk lag darauf, die Oberfläche des Gestühls wieder in Eichenoptik herzustellen, eben so wie vor 110 Jahren“, erläutert der Zarrentiner Malermeister die spezielle Handwerkstechnik, die er in der Kirche anwandte.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der SVZ-Ausgabe am Mittwoch.

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