Wittenburg : Kirche von Bauschutt befreit

Gut zu erkennen ist das renovierte Gemäuer am Ostchor der Wittenburger Kirche.  Fotos: Thorsten Meier
Gut zu erkennen ist das renovierte Gemäuer am Ostchor der Wittenburger Kirche. Fotos: Thorsten Meier

Über Jahrhunderte wurde Maurermüll im Gewölbe des Chores und Mittelschiffes einfach zurückgelassen: Dreckschicht 130 Zentimeter hoch

svz.de von
27. November 2015, 00:42 Uhr

Nach nur sieben Monaten Bauzeit konnte nun der erste Bauabschnitt der Außenrenovierung der evangelisch-lutherischen St. Bartholomäuskirche abgeschlossen werden. Sehr zur Freude des Fördervereins zur Erhaltung des Gotteshauses in Marktplatznähe. Dem mittlerweile etliche Wittenburger angehören. Und auch Kirchenleute.

„Ostchor mit Gemäuer, Fenster und Dachtragewerk sind jetzt saniert. Es gab doch zum Teil einen erheblichen Schwammbefall, der Dachstuhl war durch Holzschädlinge bereits sehr in Mitleidenschaft gezogen“, berichtet Pastor Martin Waack. Mit einem riesigen Kran seien neue Eichenbalken eingesetzt worden. „Das hält jetzt wieder eine ganze Weile und war eine tolle wie aufregende Aktion“, ist sich der Christ sicher. Auch sei das Gewölbe im Chor und Mittelschiff endlich beräumt worden. „Über die Jahrhunderte wurde der Bauschutt nach allen notwendigen Arbeiten einfach dort oben zurückgelassen. Er türmte sich bis zu 130 Zentimeter hoch. Wir haben etwa 100 Tonnen nach unten schaffen müssen. Das war schweißtreibend“, erinnert sich Waack. Besonders diese jahrhundertealten Hinterlassenschaften hätten die Feuchtigkeit gut gespeichert und so den Nährboden für Schwamm und Pilze sowie andere Mikroorganismen geebnet.

Den ganzen Beitrag lesen sie in der SVZ-Ausgabe am Freitag.
 

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