Lübtheen : Kinderpunsch und alte Schmöker

Jutta Rotter mit Wahrzeichen „Lindi“ vor dem Museum „Altes Küsterhaus“ in Lübtheen. Hier wird es heute heimelig.
Jutta Rotter mit Wahrzeichen „Lindi“ vor dem Museum „Altes Küsterhaus“ in Lübtheen. Hier wird es heute heimelig.

Lübtheener Heimat- und Kulturverein lädt zum Weihnachtsmarkt wieder Familien ins Museum „Altes Küsterhaus“ ein

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12. Dezember 2017, 18:19 Uhr

Wenn die Lindenstadt am 16. Dezember ab 14 Uhr zum Weihnachtsmarkt einlädt, hat das Museum bereits eine Stunde lang geöffnet und bereitet sich auf eines der Jahres-Highlights vor. Denn seit mehr als einem Jahrzehnt veranstaltet der Heimat- und Kulturverein hier sein ganz eigenes Weihnachtsfest für Lübtheener und Gäste. Und trotzdem verbindet sich alles perfekt mit dem bunten Treiben auf dem Kirchenplatz.

Wem es draußen nämlich mal zu frisch wird, der kann sich im Museum oder am Schwedenfeuer kurz aufwärmen. Doch das Feuer brennt nicht nur vor dem Museum. In diesem Jahr wird auch das Schmiedefeuer lodern. In einer mobilen Schmiede und der fest installierten hinter dem Küsterhaus werden die Meister Schmoranz Hammer und Amboss klingen lassen. „Das wird natürlich etwas ganz Besonderes für die Kinder sein. Aber nicht nur die Kleinen fühlen sich bei uns wohl. Im Museum begrüßen wir zu diesem speziellen Termin eigentlich immer Familien in mehreren Generationen“, sagt Jutta Rotter, die Vorsitzende des Heimat- und Kulturvereins. Es sei ein Treffen alter Bekannter, die immer wieder gern kämen. Bei Glühwein, Kinderpunsch und selbst gebackenem Kuchen werden Filme gezeigt, die Lübtheen auch in vergangener Zeit zeigen. „Wie oft wir da hören, wer wen erkennt und wie er sich verändert hat oder eben nicht, das ist schon amüsant“, sagt die Grundschullehrerin, die schon 20 Jahre den Verein leitet. Besonders freuen sich die Mitglieder auch über die tolle Beleuchtung, die Manfred Rolletschek extra zum Weihnachtsmarkt am Museum installiert hat.

„Ein Traum, wie sehr sich Lübtheener für ihre Stadt einsetzen. Wir lieben einfach unsere Stadt und deshalb halten wir auch so gut zusammen“, so Rotter, die in diesem Zusammenhang neben den Mitstreitern im Verein auch die Bürgermeisterin nicht unerwähnt lassen will. „Was Ute Lindenau über Jahre hinweg für uns möglich macht, ist fantastisch. Wir wollen auch ihr gern mal ausdrücklich Danke sagen.“

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