zur Navigation springen
Hagenower Kreisblatt

19. Oktober 2017 | 11:25 Uhr

Neuhaus : Kinderbetreuung: lieb und teuer

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Beratungen für Doppelhaushalt 2015/2016 begannen im Ausschuss für Jugend, Schule und Soziales / Beschluss wurde nicht gefasst

svz.de von
erstellt am 25.Jun.2014 | 13:06 Uhr

Manfred und Franziska Ickert (beide FDP) wollten zur jüngsten Sitzung des Ausschusses für Schule, Jugend und Soziales eigentlich nicht über die Haushaltsansätze für den Haushalt 2015/2016 für diesen Fachbereich beraten. Die Unterlagen seien zu spät gekommen, um sich damit vorher ausreichend auseinandersetzen zu können. Sie wurden überstimmt und Kämmerer Carsten Riegel ging dann doch einzelne, relevanten Positionen durch.

Die geplanten Anschaffungen für die Einrichtungen der Gemeinde, für Krippe, Kindergarten, Hort und Grundschule nehmen sich vergleichsweise bescheiden aus. Die Gebäude sind alle saniert und es geht im Wesentlichen um kleinere Anschaffungen, wie zum Beispiel einer Telefonanlage für die Grundschule, ein Außenspielgerät für die Außenstelle der Grundschule in Tripkau oder den Kindergarten in Neuhaus, einen Fettabscheider für die Küche im Kindergarten Neuhaus oder um einen Zaun um das Gelände der Grundschule in Neuhaus.

Solche Positionen werden im Ausschuss diskutiert, es wird abgewogen, ob eine Maßnahme sinnvoll ist oder nicht. Im jüngsten Sozialausschuss verzichteten alle vier anwesenden Mitglieder auf einen Beschluss, sondern enthielten sich geschlossen der Stimme.

Nicht diskutiert werden die Kosten für die Einrichtungen an sich, denn eine gute und umfassende Kinderbetreuung ist politischer Wille und eines der wenigen Pfunde, mit denen das Amt wuchern kann. Ein Blick auf die Kosten lohnt sich dennoch. Für die Kinderbetreuung in Krippe, Kita und Hort und die Essensversorgung in eigener Küche gibt es vom Land Zuschüsse, auch der Landkreis gibt etwas dazu und natürlich zahlen die Eltern mit ihren Beiträgen einen Teil der Kosten. Die Gemeinde selbst bleibt aber trotzdem jedes Jahr auf einem nicht unerheblicher Teil der Kosten sitzen. Im Jahr 2013 waren das 753 000 Euro, für das nächste Jahr 2015 sind auch rund 750 000 in Ansatz gbracht.

Für die Grundschule zahlt die Gemeinde als Träger jedes Jahr etwa 33 000 Euro, für die Bücherei um die 7000 Euro. Bei der Sporthalle übersteigen die Nutzungsgebühren die laufenden Kosten, es soll aber zum Beispiel in 2014 noch ein Rollgerüst im Wert von 10 000 Euro angeschafft werden. Für die offene Jugendarbeit sind in 2014 2500 Euro eingestellt und für 2015 2900 Euro in Ansatz gebracht.

 

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen