Hagenow : Kastanienallee feierlich eingeweiht

Dr. Helga-Marie Meier, Ursula Hase, Gisela Schwarz und Dirk Wiese beim Festakt.
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Dr. Helga-Marie Meier, Ursula Hase, Gisela Schwarz und Dirk Wiese beim Festakt.

Ausbau nach sieben Monaten beendet / 480 000 Euro Kosten teilten sich Stadt Hagenow, Anwohner und Partner / Ergebnis schafft Zufriedenheit

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05. November 2014, 17:18 Uhr

Mit einem Festakt wurde die frisch ausgebaute Kastanienallee am Dienstagnachmittag von der Bürgermeisterin Gisela Schwarz eröffnet.

Das Interesse der Anwohner war groß. Schließlich hatten sie, gemäß der Hagenower Satzung, die Baumaßnahmen zum größten Teil selbst finanziert. Nach erfolgreichem Abschluss der Bauarbeiten war die Stimmung unter den Anwohnern sichtlich gelöst.

Die Bürgermeisterin bedankte sich in ihrer Rede bei den Anwohnern für die intensive Beteiligung an der Planung sowie für deren Verständnis für die Einschränkungen während des Baubetriebs. In drei Anliegerversammlungen hatten die Bewohner vor Baubeginn über die Pflasterung, die Art und Lage des Bürgersteigs, die Beleuchtung und natürlich über die Höhe der entstehenden Kosten debattiert. „Das es so schön wird, hatte ich nicht gedacht“, stellte Doris Broska fest, die seit 1968 in der Kastanienallee wohnt. Die alte Straße hätten sie nun schon so lange überstanden. Die neue Pflasterung sei viel besser geworden, als erwartet.

Insgesamt beliefen sich die Kosten für den Ausbau auf 480 000 Euro. Davon trugen 90 000 Euro die Stadtwerke und der Abwasserzweckverband für den Bau von Trinkwasser-, Gas-, Elektro- und Versorgungsanlagen. Rund 390 000 Euro betrug der Anteil der Stadt Hagenow. Da es sich um eine reine Anliegerstraße handelt, schulterten die Besitzer der angrenzenden Grundstücke drei Viertel dieser Kosten. Das dies unter anderem für Familien, die ihre Häuser erst in den vergangenen Jahren fertiggestellt haben, viel Kraft gekostet habe, würdigte Gisela Schwarz noch einmal ganz besonders.

Der Dank der Bürgermeisterin ging auch an die ausführenden Firmen, die Grabower Tief- und Straßenbau Haack und Stewering für das Legen der Ver- und Entsorgungsleitungen, an Firma Lebrecht Schulz, der die Gehwegbeleuchtung verantwortete.

Nachdem das Band durchschnitten worden war, trafen sich Anwohner und Stadtvertreter zu Kaffee und Kuchen. Organisiert hatten dies das Bauamt und der Baubetrieb mit den Anwohnern.

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