zur Navigation springen

Kaarßen ruft die Freunde der alten Technik zum Treff

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Volksfeststimmung rund um den Sportplatz am Wochenende erwartet / Kalter Start bereits am Donnerstag

von
erstellt am 10.Mai.2015 | 08:27 Uhr

Eigentlich findet das Oldtimertreffen in dem sonst beschaulichen Dorf erst am kommenden Sonntag statt. Eigentlich, denn praktisch geht es schon viel früher los mit dem Stelldichein der Liebhaber und Sammler alter Technik. Und der inzwischen 19. Treff der „Oldtimer-und - Lanz-Bulldog-Freunde Kaarßen“ ist mehr als bloße Technikschau. Es geht um ein regelrechtes Volksfest in der Region, das sich um die alte, unvergessene Technik rankt. Allein die Zahl derjenigen, die auf dem Gelände rund um den Sportplatz ausstellen wollen ist mit 500 gigantisch. „Wir zeigen alles vom Motorrad bis zum Lkw, Technik, die man heute nicht mehr jeden Tag auf der Straße sehen kann“, verspricht Heinrich Rücker vom Verein.

Mit dabei ist zum Beispiel Arno Burmester aus Stixe, der 55-Jährige ist ein begeisterter Sammler alter, kleiner Autos. Wieviele seiner Schmuckstücke er nach Kaarßen mitbringen wird, weiß er selbst noch nicht. Sicher ist nur, dass der „Auto Union (DKW) 1000 S, Baujahr 1960 dabei sein wird. Das Auto wird viele DDR-Bürger inspirieren, diente es doch als Vorbild für den legendären IFA F 9.

Wer etwas erleben will, wird bereits am Donnerstag, dem Herrentag, nicht enttäuscht werden, wenn zum Frühschoppen eingeladen wird. Zumal die größten Enthusiasten des Treffens schon vorher anrücken werden. Noch besser bestückt als ohnehin schon wird in diesem Jahr der Teilemarkt sein, der bereits am Sonnabend voll aufgebaut sein soll, damit die Besucher auf ihre Kosten kommen.

Das soll auch für diejenigen gelten, die nicht so sehr auf Technik stehen sondern den Trubel genießen wollen. Als besonderen Höhepunkt gibt es in diesem Jahr eine an einem Kran befestigte Aussichtsgondel, aus der eine Rundumsicht aus 40 Metern Höhe ermöglicht werden soll. Fest eingeplant ist auch der Shantychor „Kielschweine“ aus Lauenburg und natürlich die partyerfahrenen Männer und Frauen der Kaarßener Blaskapelle.

Die gastronomische Versorgung liegt in den Händen der Lübtheener Agrarproduktion. Das gute Funktionieren des Bierwagens verantwortet der Sportverein. Gut begonnen und über die Jahre immer größer und wichtiger geworden, ohne den familiären Charakter zu verlieren. So läßt sich die Geschichte des Kaarßener Oldtimertreffs zusammenfassen. Immerhin wurden schon einmal 2000 Besucher gezählt. Faszinierend wird die Vielfalt sein, die die Aussteller aus sieben Bundesländern bieten werden. Besonderheit in diesem Jahr: Aus Wismar kommen allein zehn historische Feuerwehren. Heinrich Rücker, offiziell Landmaschinenmechanikermeister, freut sich mit seinen fleißigen Mitstreitern aus dem Verein schon auf Kaarßens tolle Tage in dieser Woche.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen