Warlitz/Steegen : K 29: Bis zum Jahresende dicht

Derzeitige Baustelle in der Ortsdurchfahrt Steegen im Zuge der Kreisstraße 29.
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Derzeitige Baustelle in der Ortsdurchfahrt Steegen im Zuge der Kreisstraße 29.

Sanierung der Ortsdurchfahrt Warlitz soll sich an die Baustellen in Steegen anschließen / Kein durchgehender Radweg an der K 29

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10. März 2015, 08:00 Uhr

Tausende Autofahrer müssen tagtäglich die Bundesstraße 321 als Umweg nutzen, weil der direkte Weg über Warlitz und Steegen seit Anfang Februar durch die Baustelle im Dorf versperrt ist. Nach Lage der Dinge wird sich daran auch nichts ändern, weil der Landkreis in diesem Jahr an der Kreisstraße 29 endlich Fakten schaffen will. Gleich drei Baustellen sollen nacheinander abgewickelt worden. Das ist zum einen der Abschnitt in Richtung Warlitz, der gerade grundlegend saniert wird. Ihm folgt der Ausbau der Kreuzung nach Paetow. Dafür soll nach letzten Informationen bereits im April die Ausschreibung gestartet werden, um dann nahtlos anschließen zu können. Mit der dann anstehenden Sperrung der Kreuzung werden die Verkehrseinschränkungen für die Anwohner noch spürbarer. Schon jetzt sind alle Landwege rund um Steegen ausgefahren und in einem schlechten Zustand, weil viele Ortskundige nach Umleitungen suchen.

Der dritte Bauabschnitt soll dann die Sanierung der Ortsdurchfahrt in Warlitz werden. Dieser Abschnitt soll dem Ausbau der Kreuzung in Steegen folgen. Angemeldet ist das Bauvorhaben bereits, der Landrat hat das gegenüber dem Kreistag bekräftigt und Anmeldungen für die nötigen Fördermittel gibt es auch schon.

In der Gemeinde Warlitz herrscht darüber große Erleichterung wie auf der jüngsten Gemeindevertretersitzung deutlich wurde. Dort informierter Bürgermeister Peter Holm über die geplanten Bauarbeiten. Bevor es jedoch soweit sein wird, soll es für die Bürger eine Versammlung geben. Fest steht, dass die 750 Meter um die es geht, nicht grundlos ausgebaut werden sollen. Dafür gibt es praktisch eine Edelsanierung, weil das jetzt plötzlich besser gefördert wird. Im Gegensatz zu Steegen wird es in Warlitz keinen durchgehenden Rad- und Gehweg geben. Das hat der Landkreis abgelehnt. Wenn die Gemeinde einen extra Radweg haben wollte, müsste sie ihn selbst finanzieren. Danach sieht es derzeit nicht aus. Zumal sich Warlitz auch noch um die Straßenbeleuchtung in dem Bereich selbst kümmern muss.

Vor den Straßenbauarbeiten wird in Warlitz im betreffenden Bereich die Wasserleitung erneuert, das hat der Wasserverband Sude-Schaale bereits bestätigt. Zusammen mit den Bauarbeiten werden die bisheriges Bushaltestellen in Warlitz verschwinden, konkret die Ausweitung auf der Fahrbahn. Stattdessen wird eine Verkehrsinsel gebaut, die Busse halten auf der Straße und können dann nicht mehr überholt werden. Damit soll mehr Sicherheit im Dorf einziehen. An einigen Stellen wird die Straße leicht versetzt zum bisherigen Verlauf gebaut, Trag- und Deckschicht werden neu aufgebaut. Das alles könnte im September beginnen und soll bis zum Jahresende abgeschlossen sein. So zumindest der Plan. Die Gemeinde Paetow-Steegen hingegen will auch nach der Sanierung an einem Radwegeprojekt festhalten. Von Steegen aus soll dieser Radweg nach Paetow und von dort weiter zur B 321 führen. Die große Frage ist, ob es dafür noch Fördermittel gibt. An die Sanierung der parallel verlaufenden Kreisstraße glaubt in absehbarer Zeit niemand.

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