Woez : Jury-Teams haben Qual der Wahl

Apotheker Dr. Peter Warncke (r.)  aus Wittenburg und SVZ-Redakteur Thorsten Meier gehören mit zur Foto-Jury.
Apotheker Dr. Peter Warncke (r.) aus Wittenburg und SVZ-Redakteur Thorsten Meier gehören mit zur Foto-Jury.

Derzeit laufen die Preisträger-Suchen zum zweiten Kulturwettbewerb des Vereins Natur und Kultur Woezer See e. V.

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31. August 2015, 17:36 Uhr

Die Qual der Wahl haben dieser Tage die Jurys für den zweiten Kulturwettbewerb. Rund 45 Fotos wurden beispielsweise für den Bilderausscheid eingesandt. Beurteilt werden und wurden sie von dem Hobby-Fotograf und Apotheker Dr. Peter Warncke aus Wittenburg - Preisstifter und einer der Sieger von 2013 - Ted-Robin Frank, Polizist aus Woez, sowie SVZ-Redakteur Thorsten Meier aus Ludwigslust.

„Bis Mitte September müssen wir aus den elf Einsendern die Preisträger gefunden haben“, sagt Warncke, der schon seit über drei Jahrzehnten mit Kamera und Objektiven durch die Natur zieht. Bereits zu DDR-Zeiten hatte er das fotografische Handwerk an Exa 1b und Praktika gelernt. In den letzten Jahren konnte der 57-Jährige während einiger Auslandsreisen traumhaft schöne wie seltene Momente festhalten. Auf Benefiz-Veranstaltungen zum Erhalt der Wittenburger Bartholomäus-Kirche hat er sie auch schon einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

„Wir sind stolz und froh, dass sich so viele Menschen an unserem Kulturwettbewerb beteiligen“, gesteht Frank Friedrichs als Vorsitzender des Vereins Natur und Kultur Woezer See e. V. Ende Juli war Einsendeschluss.

Das örtliche Jury-Mitglied Doreen Leidel hatte in den letzten Wochen und Monaten kräftig für den Malwettbewerb die Werbetrommeln gerührt. Die 43-Jährige ist an Schulen und Kindertagesstätten der Region herangetreten, um für die Aktion zu werben. Die Teilnehmer, die ihre Werke an sie übersandt hätten, seien zwischen drei und 13 Jahren alt. Insgesamt seien an die 50 Bilder zusammen gekommen, berichtet die gebürtige Schwerinerin, die seit 1997 in Woez lebt und arbeitet, Mitte Juli im SVZ-Gespräch. Das sei eine „sehr gute Beteiligung“.

Das findet auch Matthias Teut, der in der Bewertungskommission mit für die Kurz-Krimi-Texte zu dem Motto „Blut ist dicker als (See)-Wasser“ verantwortlich ist. Die Beteiligung sei noch besser, als die von 2013. Alle drei Sparten für Fotos und gemalte Bilder (Thema: Tiere an unseren Seen), seien besetzt worden. Vor zwei Jahren seien Einsendungen aus ganz Deutschland und Österreich eingetrudelt.

„Der damalige Siegertext, übrigens von einem Österreicher, handelte von einem Spaziergang vom Schloss Tessin an den Woezer See“, erinnert sich Teut im SVZ-Gespräch. Am 3. Oktober dieses Jahres werde auf dem Woezer Dorfplatz die Preisverleihung stattfinden, führt der junge Mann weiter aus.

Beim Literaturwettbewerb wird die Auswertung noch ein wenig dauern; schließlich will jeder Text gründlich gelesen und bewertet werden. Aber auch hier wird sich die Jury (Anna-Kathrin Warner, Autorin und Würth-Preisträgerin, Matthias Teut und Frank Friedrichs aus dem Vereinsvorstand) nach der Einzelbewertung austauschen. Um es für sie etwas einfacher zu machen, erstellen sie sich zunächst eine sogenannte Shortlist aus den zehn besten Texten, die dann vermutlich heiß diskutiert werden ... Und auch die beiden Jurorinnen, die die Bilder der Kinder begutachten (Doreen Leidel und Marion Rosenkranz aus dem Verein), haben jede Menge zu tun.

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