Neuhaus : Junior-Ranger in der Backstube

Zum guten Schluss spendierte Manfred Ickert ein Eis für die muntere Truppe.
Zum guten Schluss spendierte Manfred Ickert ein Eis für die muntere Truppe.

Gruppe aus Boizenburg besuchte Partnerbetrieb des benachbarten Biosphärenreservates und bekam einen Eindruck vom Bäckerhandwerk

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08. Juli 2014, 15:45 Uhr

Der Schokoladenhobel kam besonders gut an. Alle sieben Junior-Ranger aus Boizenburg durften in der Backstube der Bäckerei Manfred Ickert mal den Finger hinein stippen und Schokolade naschen. Lotta, Bjarne, Svea, Paulina, Malou, Pascal und Hanna waren mit Simone Schneider vom benachbarten Biosphärenreservat Mecklenburgisches Elbtal ins nahe Niedersachsen gekommen, um sich anzuhören, was der Neuhauser Bäckermeister ihnen über das moderne Backhandwerk erzählte. Betrieb war nicht mehr in der Bäckerei, das hätte dann wohl doch zu sehr die Abläufe gestört, aber einen Eindruck von der Arbeit in der Backstube bekamen die Kinder im Alter zwischen acht und zehn Jahren auf jeden Fall. Bjarne jedenfalls könnte sich vorstellen, Bäcker zu werden und auch Svea meinte, das frühe Aufstehen würde ihr überhaupt nichts ausmachen. Manfred Ickert freuen solche Bekundungen, denn das Bäckerhandwerk plagt sich mit Nachwuchssorgen.

Zur Gruppe der Boizenburger Junior Ranger gehören normalerweise mehr Jungen und Mädchen, aber einige waren krank oder verhindert. Man trifft einmal im Monat zusammen, um in der Natur über die Natur zu lernen, befasst sich mit Artenvielfalt und Artenschutz, mit gesunder Lebensweise und vielem mehr. Auch Partnerbetriebe von Biosphärenreservaten wurden schon besucht. Das Junior-Ranger-Programm gibt es landesweit. Es wurde initiiert von Europarc Deutschland und dem WWF (World Wide Fund Fot Nature). Junior-Ranger sind nicht nur bei Biosphärenreservaten angesiedelt, auch in Städten gibt es Gruppen. Die Boizenburger Truppe gibt es seit einem Jahr. Alle Kinder wollen unbedingt weiter machen mit Simone Schneider. Das Biosphärenreservat Niedersächsiche Elbtalaue hat eine Gruppe in Hitzacker. „Hier bei uns müsste es so etwas doch auch geben“, meinte dazu Manfred Ickert.

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