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Zarrentin : Jugendfeuerwehr erlebte fünf spannende Tage

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Mädchen und Jungen erfuhren jede Menge über Brücken, alte Löschtechnik sowie über die Arbeit der Bergleute und über die Tropfsteine sowie Mineralien

Zarrentin Erlebnisreiche Tage erlebten die Jungen und Mädchen der örtlichen Jugendfeuerwehr, schreibt uns Irmgard Schwan.

Im Vogtland angekommen, ging es von der Autobahn runter und die Kinder und Jugendlichen besichtigten, auf dem Weg zu ihrer Jugendherberge, die größte Ziegelsteinbrücke der Welt – die Göltzschtalbrücke. Sie wurde von 1846 bis 1851 aus 26 Millionen Ziegelsteinen erbaut ist 78 Meter hoch und 574 Meter lang.

Anschließend ging es nach Plauen zur Jugendherberge „Alte Feuerwache“, die sich mitten in der Spitzen-Stadt befindet. Das Gebäude war von 1919 bis 1999 das Zuhause der Berufsfeuerwehr Plauen. 2005/2006 erfolgte der Umbau zu einer Jugendherberge und die wurde 2007 eröffnet. Viele originale Ausstattungsgegenstände, die beim Umbau mit integriert wurden, zeugen heute noch von der ehemaligen Nutzung dieses Gebäudes. So gelangt man, wenn man möchte, über die Rutschstange in die ehemalige Fahrzeughalle, heute der Essenraum. Im damaligen Schlauchturm, wo auch heute noch Schläuche zur Schau hängen, wurde ein kleines Feuerwehrmuseum eingerichtet. Im Keller befinden sich unter einer original-eingebauten Schlauchwäsche noch viele andere feuerwehrtechnische Gegenstände. In der Jugendherberge befinden sich auch mehrere Feuerwehrpuppen mit verschiedenen Feuerwehruniformen. Für die Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Zarrentin war es jedenfalls ein Erlebnis, für fünf Tage diese Jugendherberge zu erkunden und zu erobern.

„Am Morgen des zweiten Tages fuhren wir ins Musikinstrumenten-Museum nach Markneukirchen. Hier sind über 1600 historische und neue Musikinstrumente aus aller Welt ausgestellt. Gleichzeitig kann man hier die größte spielbare Tuba, eine Geige von 4,25 Metern, sowie ein Riesen-Piano-Akkordeon besichtigen. Im Außenbereich befindet sich ein Musikgarten. Hier laden viele Spiel- und Klanggeräte zum Selbermachen ein, um auf Entdeckungsreise durch die Welt der Töne und Klänge zu gehen. Am Nachmittag wurde sich in der Talsperre Pöhl abgekühlt. Am nächsten Morgen ging es mit dem Bus nach Saalfeld zu den Feengrotten. Hier verlebten die Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Zarrentin einen ganzen Tag im Reich der Feen und Bergleute. Zu Beginn machten sie eine Zwergenführung durch das Schaubergwerk. Die Natur hat die Höhle zu der farbenreichsten Tropfsteinhöhle der ganzen Welt werden lassen.
Nach dem Mittagessen gingen wir ins Erlebnismuseum ,Grotteneum’. Hier konnten alle selbst zum Entdecker werden. Viele Mitmach- und Wissensstationen luden ein, Interessantes über die Arbeit der Bergleute und über die Tropfsteine und Mineralien zu erfahren. Im Abenteuerwald–Feenweltchen schritten wir durch die magische Feenpforte und tauchten in die faszinierende Welt der Feen und Naturgeister ein. Mit einer kleinen Malerei und dem Feenstaub wurden wir vor bösen Geistern geschützt. Einzigartige Holz- und Klangelemente und gemütliche Lauschinseln luden zum Verweilen ein. Am Ende führte eine Feenrutsche zum Ausgang. Zum Abschluss des Tages ging es dann zur neuen Berufsfeuerwehr Plauen. Hier wurden die Kinder und Jugendlichen freundlich begrüßt und ihnen wurde die Technik gezeigt und erklärt. Besonders interessierte sie die neue Drehleiter, die dann auch extra für sie raus gefahren und vorgeführt wurde.

Am vierten Tag ging es durch das Vogtland nach Morgenröthe-Rautenkranz. In dem kleinen Örtchen befindet sich die Raumfahrtausstellung Deutschlands und ist dem ersten Deutschen im All –Sigmund Jähn- gewidmet. Einen Tag später musste die Jugendfeuerwehr leider wieder heimreisen.“

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