Zarrentin : Jetzt wird Klartext gesprochen

Zarrentins Bürgermeister Klaus Draeger mit den ersten Ergebnissen der Bürgerumfrage.
Zarrentins Bürgermeister Klaus Draeger mit den ersten Ergebnissen der Bürgerumfrage.

Am Donnerstag nächster Woche sollen ab 19 Uhr Ergebnisse der Zarrentiner Bürgerumfrage im örtlichen Fischus vorgestellt werden

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23. August 2015, 08:41 Uhr

„Wir haben im Februar dieses Jahres etwa 2300 Umfragebögen an ebenso viele Haushalte der Stadt Zarrentin und ihre Ortsteile geschickt. Zurückbekommen haben wir rund 350 Bögen. Das sind ungefähr 15 Prozent aller teilgenommenen Haushalte. Bei der letzten Umfrage im Jahre 2010 beteiligten sich lediglich sieben Prozent“, berichtet Matthias Abel. Er hat als behördlicher Mitarbeiter in den letzten Monaten diese Aktion fachlich begleitet. „Wir können somit eine Verdoppelung des Interesses verzeichnen“, betont Abel. Und erklärt gestern im SVZ-Gespräch, dass diese Umfrage den Sinn gehabt habe, Strategien aufzubauen, Prioritäten zu setzen und Wichtigkeiten zur perspektivischen Stadtentwicklung herauszufinden.

Am kommenden Donnerstag, dem 27. August, werde er, Abel, ab 19 Uhr im örtlichen Fischhus in der Amtsstraße die Zahlen auswerten. Interessierte Bürger seien herzlich willkommen.

„Wir bringen die Ideen und Vorschläge der Stadtvertreter in ein Handlungs- und Entwicklungskonzept ein. Darin fließt auch die Bürgerumfrage mit ein und wird umgesetzt“, sagt Matthias Abel.

„Wir wollen zwar nicht das Fahrrad neu erfinden, doch seit Mai letzten Jahres gibt es eine neue Stadtvertretung. Für die wäre es sehr wichtig, zu erfahren, was sich die Menschen der Stadt und ihrer Ortsteile für die Politik der Zukunft wünschen. Tatsächliche Bürgerbeteiligung ist für uns keine leere Worthülse“, hatte Klaus Draeger im Sommer bereits gegenüber unserer Redaktion betont. Das Stadtoberhaupt gestern: „Positiv überrascht hat mich die Tatsache, dass vieles, was sich unsere Bürger wünschen, auch etwas ist, was wir uns in dieser Legislaturperiode auf die Fahnen geschrieben haben. Wir haben zahlreiche Dinge schon angeschoben und wollen dabei die Einwohner mitnehmen. Ich lade jeden ein, der sich einbringen möchte, uns bei dem Ziel, eine noch lebenswertere Stadt zu schaffen, zu unterstützen.“

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