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Jetzt Betreuung für Asylbewerber sicher gestellt

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Gemeinde und Landkreis haben Betreuungsvertrag abgeschlossen / Kreis unterstützt auch finanziell

svz.de von
erstellt am 01.Okt.2014 | 13:20 Uhr

Vorher musste es immer irgendwie gehen und es ging auch, wenn vom Landkreis Asylbewerber oder Flüchtlinge angekündigt wurden, die dann kurze Zeit später in der Verwaltung in Neuhaus auf der Matte standen. Angelika Simmnick aus dem Fachbereich I trug Sorge dafür, dass alles Notwendige zum Leben in einer Wohnung bereit stand, begleitete die Menschen in die Wohnung, erklärte das Wichtigste. Dabei blieb andere Arbeit liegen.

Nun ist auch die Betreuung der Asylbewerber, die Neuhaus zugewiesen werden, mit dem Landkreis per Vertrag geregelt. „Wir haben neben dem schon lange bestehenden Unterbringungsvertrag nun auch einen Betreuungsvertrag mit dem Landkreis“, erläuterte Fachbereichsleiterin Nicole Bielenberg. Der Landkreis gibt einen Zuschuss von 7300 Euro für einen bestimmten Anteil an einer neuen 0,75 Stelle. Antje Schneider ist nun die eine Person, die in allen Belangen der Asylbewerber Ansprechpartnerin ist. „Es geht um ganz einfache Fragen, wie zum Beispiel die nach Einkaufsmöglichkeiten, um Hilfe bei Anträgen, um die Unterbringung der Kinder in Kita oder Schule und vieles mehr. Die Leute sind ja völlig fremd, sprechen die Sprache nicht, sprechen auch oft kein Englisch. Zurzeit bemühe ich mich, hier vor Ort einen Deutschkurs auf der Basis ehrenamtlicher Arbeit hinzukriegen“, ergänzt Antje Schneider.

Die Flüchtlinge und Asylbewerber kommen aus der Erstaufnahmeeinrichtung in Braunschweig und bleiben meist zwischen drei Monaten und einem Jahr in Neuhaus. Über das laufende Asylverfahren hat die Verwaltung in Neuhaus keine Kenntnis. Sie kümmert sich um die Erstausstattung und eine Wohnung und den, im Asylbewerberleistungsgesetz festgesetzten, finanziellen Bedarf zum Lebensunterhalt und steht natürlich bereit für alle möglichen Fragen. Die für das Amt festgelegte Quote liegt bei 15 Personen, die untergebracht werden müssen. Zurzeit leben in Neuhaus drei Familien und eine Einzelperson. „Davon sind viele Kinder“, so Antje Schneider. Bisher kamen die Asylbewerber häufig aus dem Iran und irgendwelche Schwierigkeiten seien bisher auch nicht aufgetreten, was wohl auch daran liegt, das Neuhaus hauptsächlich Familien aufnimmt, mutmaßt Nicole Bielenberg. Bürgermeisterin Grit Richter ist froh, dass der Landkreis gesehen, hat,, dass eine Betreuung notwendig ist und nicht mal eben nebenbei erledigt werden kann.

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