Dreilützow : Jahresprogramm auf der Postkarte

Das Veranstaltungsangebot 2020 in der Hand: Die Freiwilligendienstler Toralf Nemitz, Frieda Flügel und Lennard Kramer (v.l.) präsentieren vor dem Portal des 300 Jahre alten Hauses in Dreilützow die neuen Postkarten mit der Zusammenfassung der Jahresveranstaltungen.  Fotos: Hirschmann
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Das Veranstaltungsangebot 2020 in der Hand: Die Freiwilligendienstler Toralf Nemitz, Frieda Flügel und Lennard Kramer (v.l.) präsentieren vor dem Portal des 300 Jahre alten Hauses in Dreilützow die neuen Postkarten mit der Zusammenfassung der Jahresveranstaltungen. Fotos: Hirschmann

Junge Leute im Freiwilligen Dienst präsentieren die Veranstaltungen 2020 vom Schullandheim in Dreilützow

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28. Januar 2020, 05:00 Uhr

Bereits zum siebenten Mal bringt das Schullandheim in Dreilützow das Veranstaltungsprogramm für das Jahr in Form einer Postkarte heraus. Vor dem Portal des Hauses präsentieren die jungen Leute Frieda Flügel, im freiwilligen sozialen Jahr in der Kultur, Lennard Kramer, im freiwilligen ökologischen Jahr, und Toralf Nemitz , im freiwilligen Jahr in der Denkmalpflege, die Postkarten. Das Veranstaltungsangebot können Interessierte auch über Internet abrufen. Die nächste große Herausforderung steht in Kürze an, wenn die Winterferien beginnen. Hauptthemen sind in diesem Jahr Handwerk und Kunst.

„Viele Leute nehmen uns immer wahr als ein Haus mit Veranstaltungen. Aber das ist es nicht. Wir leben von der Unterbringung, Verpflegung und Programmgestaltung für Gruppen. Das ist für uns existenziell wichtig. Unsere Veranstaltungen sind eine Reminiszenz an die Region, an unser Umfeld hier. Da sind eben Veranstaltungen bei, die die Menschen hier aus der Region wahr nehmen können, wie beispielsweise das Lichterfest, die Vater-Kind-Angebote, das Benefizessen oder die Märchenzeit. Das sind alles Angebote, die wir zu unserer täglichen Arbeit zusätzlich anbieten, unsere Kür könnte man sagen. Das müssen wir nicht machen, aber es ist wichtig, es zu tun“, sagt Stefan Baerens, der Leiter des Hauses.

Die Mannschaft in Dreilützow, die sich zum Teil aus jungen Leuten in den unterschiedlichen freiwilligen Diensten zusammensetzt, bringt gute Erfahrungen in der Betreuung von Kinder- und Jugendgruppen ein.

„Im vergangenen Jahr gab es eine große Nachfrage nach Übernachtungen von Kinder- und Jugendgruppen. Die Gäste sind aus dem gesamten Bundesgebiet angereist, aus Trier, aus Berlin, Essen, vorrangig aber aus der Region des Hamburger Umfeldes“, blickt Stefan Baerens auf das vergangene Jahr. Viele von ihnen sind Traditionsgruppen, die immer wieder den Weg in die dörfliche Abgeschiedenheit Mecklenburgs finden. „Wir wollen ein Haus sein, in dem sich Menschen treffen und in dem die erforderliche Infrastruktur von uns vorgehalten wird“, sagt Baerens, der auf eine Besonderheit im vergangenen Jahr aufmerksam macht. Zwar besuchten 2019 genauso viel Gruppen wie ein Jahr zuvor das Schullandheim, aber diese Gruppen sind nach seinen Worten kleiner gewesen. „Das spüren wir in unserer Jahreszusammenfassung. Während wir 2018 rund 25 000 Übernachtungen hatten, waren es 2019 rund 24 000, was der Gruppengröße geschuldet ist. Darauf müssen wir uns einstellen, indem wir die Übernachtungskapazitäten erweitern“, schlussfolgert Stefan Baerens.

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