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„Offene Gärten" Neuhaus : „Irgendwas blüht ja immer“

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Gartenfreunde bereiten sich auf die inzwischen 9. Aktion „Offene Gärten im Amt Neuhaus“ am 18. Juni vor

von
erstellt am 22.Apr.2016 | 21:00 Uhr

Die kleine, aber feine Aktion „Offene Gärten im Amt Neuhaus“ einer Gruppe von Gartenenthusiasten aus der Gemeinde geht in die inzwischen 9. Runde. Am Sonnabend, dem 18. Juni, werden die Gartenpforten von acht oder neun Gärten geöffnet für Gartenliebhaber und solche, die es noch werden wollen.

Zu einer Besprechung traf man sich im „Carrenziener Hof, denn alles will gut geplant sein. Ellen Grewe aus Haar, die die Aktion seinerzeit aus der Taufe hob, wollte vor allem wissen, wer in diesem Jahr denn wieder dabei ist. Über den Termin war man sich schnell einig. „Irgendwas blüht immer, irgendwas blüht nicht“, so der lakonische Kommentar von Rosemarie Schwenck. Zum Termin im Juni werden aber sicher die Rosen blühen.

Vielfalt der Gärten lockt die Gäste

Bevor Ellen Grewe ihre Liste herumgehen ließ, wurde gefachsimpelt. „Wer kennt eine Drachenweide. Ich habe heute ein gepflanzt“, wollte Brigitte Dieterle wissen. Ein weiteres Thema, bei dem alle nur gequält seufzten, war der Pilzbefall im Buchs. Sabine Merkel aus Stapel musste die geometrische Randbepflanzung mit Buchs aufgeben, allen Buchs rausreißen. „Das war bitter und ich bin mir noch nicht sicher, ob ich meinen Garten in diesem Zustand zeigen möchte“. Alle redeten aber gut zu, denn ein Garten, der sich in Veränderung befinde, sei doch auch sehr interessant. „Es kommt doch nicht darauf an, dass alles perfekt ist. Die Vielfalt und die Verschiedenheit der Gärten, das ist es doch, was interessant ist“, so Ellen Grewe. Der eine habe ein bunte Blumenwiese, der andere exakt geschnittene Gehölze, der dritte üppige Beete mit historischen Rosen. „Wer mit seinem Garten schon zufrieden ist, der verdient ihn nicht“ zitierte sie Karl Foerster (1874 bis 1970), den bedeutenden Gärtner, Staudenzüchter und Garten-Schriftseller.

Kleine Geschenke unter Gartenfreunden

Einig war man sich, dass die meisten Besucher an Gartenthemen interessiert und nett seien. „Bei mir vor der Haustür haben einige Tage nach der Aktion Pflanzenableger gelegen“, so Ellen Grewe. Meist komme man ins Gespräch, tausche sich aus, geb Tipps weiter. Leider gebe es aber auch einige wenige, die ihre Vorstellung von einem Garten nicht vorfinden und meckern oder sich auf einen Kaffee und ein Stück Kuchen spitzen. Aber das sind Ausnahmen, war die einhellige Meinung.

Am Ende standen auf der Liste acht oder neun Gärten, die von ihren Besitzern geöffnet werden. Andere wollten noch nicht fest zusagen. Auf jeden Fall dabei sind wieder Bärbel und Bernhard Jakobus, die beim ersten Mal eigentlich nur mitgemacht hatten, damit genügend Gärten zusammenkommen.

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden die Leser kurz vor Beginn auf der Neuhaus-Seite mit den Namen und Anschriften der Teilnehmer und einer kleinen Beschreibung dessen, was in jedem Garten zu sehen ist.

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