Hagenow/ Wittenburg/ Zarrentin : In vier Wochen sind die Kartoffeln reif

<strong>Klaus Zabel, einer der Geschäftsführer</strong> der Agrar GmbH Schaaletal, mit einer Kartoffelpflanze. Die Bestände stehen gut. <fotos>Fotos: Dieter Hirschmann</fotos>
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Klaus Zabel, einer der Geschäftsführer der Agrar GmbH Schaaletal, mit einer Kartoffelpflanze. Die Bestände stehen gut. Fotos: Dieter Hirschmann

In knapp vier Wochen. am 30. Juli, soll die Kartoffelrodung auf den Feldern der Agrar GmbH "Schaaletal" losgehen. Das Unternehmen ist in der Region um Hagenow-Wittenburg-Zarrentin der größte Kartoffelproduzent.

svz.de von
05. Juli 2012, 11:29 Uhr

Kogel | In knapp vier Wochen, am 30. Juli, soll die Kartoffelrodung auf den Feldern der Agrar GmbH "Schaaletal" losgehen. Das landwirtschaftliche Unternehmen ist in der Region um Hagenow-Wittenburg-Zarrentin mit einer Kartoffel-Anbaufläche von 138 Hektar der größte Kartoffelproduzent.

Zum Kampagnenstart in der Mecklenburger Kartoffelveredlung GmbH Hagenow (MKV) gehört das Kogeler Unternehmen mit zu den ersten Lieferanten der frisch geernteten Verarbeitungskartoffeln. "In knapp einem Monat können wir mit dem Roden beginnen", ist sich Klaus Zabel, einer der Geschäftsführer der Agrar GmbH und Kartoffel-Spezialist, im Gespräch mit SVZ sicher.

Aufgrund der Frühjahrstrockenheit haben die Kogeler sehr früh begonnen, die Kartoffelschläge zu beregnen. Daher stehen die Bestände auf den sandigen Böden (im Durchschnitt 25 Bodenpunkte) gut. Jetzt sind die Landwirte des Unternehmens in Kogel in der Lage, alle Kartoffelschläge zu beregnen.

"Ich habe mehrere Bonituren gemacht, und dabei festgestellt, dass wir jetzt bei einem Ertrag von 250 Doppelzentnern auf dem Hektar liegen", macht Zabel deutlich. Der Landwirt erwartet aus heutiger Sicht übrigens einen Ertrag von 400 Doppelzentner pro Hektar zur Ernte.

In diesem Jahr begann das Unternehmen bereits am 28. März mit dem Pflanzen der Kartoffeln, da hatte der Boden noch einen gewissen Teil an Winterfeuchtigkeit, was sich positiv auf das Keimen auswirkte. Die Kartoffeln sind bei Klaus Zabel in guten Händen, auch was den Versuchsanbau betrifft. Seit Jahren läuft in Zusammenarbeit mit dem Hagenower Veredlungsunternehmen MKV und den Züchtern auf Flächen der Agrar GmbH ein Versuchsanbau. "In diesem Jahr haben wir auf einer Fläche von 1,8 Hektar insgesamt 22 Versuchssorten im Anbau. Wir wollen hier vor allem testen, wie sich die einzelnen Kartoffelsorten für die industrielle Verarbeitung eignen. Und wenn ich mir den Versuchsanbau hier so ansehe, kann ich feststellen, dass die Pflanzen recht gut stehen, die meisten von ihnen blühen schon", freut sich Klaus Zabel. Anlässlich des Kartoffeltages werden sich dann die Spezialisten, Züchter, Anbauer und Verarbeiter, mit dem Ertrag der einzelnen Sorten auseinandersetzen.

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