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Die 20 Fragen zum Wochenende : In eigene Mitte zurückgefunden

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Ilona Zerbian aus Garlitz würde gern einmal den Dalai Lama treffen und nach Peru zu einem weltbekannten Heiler reisen

Es sei einfach die Zeit für Veränderung gewesen, erinnert sich Ilona Zerbian. Schweigt einige Sekunden lang und sagt mit sanftem Nachdruck: „Ich habe endlich in meine Mitte zurückgefunden. Früher bin ich links und rechts an mir vorbeigelaufen.“ Sie habe für sich vor drei Jahren erkannt, dass es einfach wichtig sei, die eigenen Bedürfnisse, Träume und Sehnsüchte wahrzunehmen, sie zu leben. Auf das Kind in sich selbst zu hören, dass so viele von uns weggesperrt hätten. „Reiki und Klangschalen haben mir dabei geholfen. Das möchte ich auch gern an andere weitergeben.“

Ilona Zerbian hat über 30 Jahre lang in der Altenpflege gearbeitet. „Zum Schluss war es nur noch ein Funktionieren, das Herz war nicht mehr bei der Sache“, gesteht die gebürtige Wittenbergerin, die seit 1974 in Garlitz lebt. Damals war sie zu den Großeltern gezogen. Heute zeigt sie , für die Geist, Körper und Seele im Einklang schwingen müssen, anderen Menschen, dass man Entspannung lernen kann. Selbstheilungskräfte stehen bei ihr hoch im Kurs.

SVZ-Redakteur Thorsten Meier beantwortet die 50-Jährige die beliebten Fragen zum Wochenende. In ihrer kleinen Praxis, bei Kerzenduft, Tee und leiser Musik.

 

Wie lautet Ihr Lebensmotto?

In der Ruhe liegt die Kraft.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?

In der Natur, an der Sude mit meinen beiden Hunden. Ich liebe Feld und Flur.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Als Schülerin bei der Apfelernte in Lübtheen.

Und wofür haben Sie es ausgegeben?

Ich weiß das wirklich nicht mehr. Da müsste ich lügen.

Wo findet man Sie am ehesten?

 In meiner kleinen Praxis im Haus in Garlitz bei einer sehr entspannten Arbeit.

Was stört Sie an anderen?

Gar nichts mehr. Ich nehme jeden so, wie er ist. Weil jeder Mensch einzigartig und wunderbar ist.

Wer ist Ihr persönlicher Held?

Louise Haye, eine Amerikanerin, sie ist eine spirituelle Lehrerin, weit über 90 Jahre alt und hat tolle Bücher über Meditation geschrieben.

Was würden Sie gern noch können?

Mein Wissen erweitern und mich noch mehr für neue Dinge öffnen zu können, die mich bereichern.

Was bedeutet Ihnen persönliches Glück?

 Im Hier und Jetzt zu leben. Dankbar zu sein, für die kleinen unscheinbaren Dinge. Ich bin sehr dankbar geworden in den letzten Jahre. Ja, das bin ich.

Sind Sie ein Kopf- oder eher ein Bauchmensch?

Früher war ich mehr Kopfmensch, jetzt bin ich ein Mensch, der immer öfter auch mal auf seinen Bauch hört.

Wonach suchen Sie im Leben?

Zur Zeit fühle ich mich so, als hätte ich alles Wichtige bereits gefunden.

Was findet man immer in Ihrem Kühlschrank?

Sehr wenig Fleisch und Wurst, dafür viel Obst und Gemüse.

Welchen Traum wollen Sie sich noch erfüllen?

Ich würde gern mal nach Peru zu einem weltbekannten Heiler reisen, um dort eine zeitlang in seinem Camp zu leben.

Wen würden Sie gern mal treffen?

 Unbedingt den Dalai Lama, er ist für mich die lebende Weisheit unserer Tage. Und hat so viel zu sagen, doch die meisten von uns hören einfach nicht hin.

Können Sie sich mit nur einem einzigen Wort beschreiben?

Offen

Wo ist für Sie Heimat?

Überall dort, wo mein Herz glücklich ist.

Welche Erinnerungen verbinden Sie mit Ihrer ersten Reise?

Wir waren mit den Eltern im Harz. Ich mochte damals sogar das viele Wandern. Die Urlaubsreise war sehr schön.

Wenn Sie kochen oder Essen gehen, welche Küche bevorzugen Sie?

Die vegetarische Küche aus aller Welt. Es gibt so wundervolle Rezepte und  tolle Lebensmittel. Eintönigkeit auf dem Teller muss heutzutage nun wirklich nicht sein.

Worauf könnten Sie niemals verzichten?

Auf meinen Mann Achim. Wir sind 25 Jahre verheiratet. Ich brauche an meiner Seite einen starken Mann.

Wem sollen wir diese Fragen ebenfalls einmal stellen?

Anita Fischer aus dem Friseurgeschäft in Vellahn. Die hat bestimmt viel zu erzählen, da bin ich mal gespannt.

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