zur Navigation springen
Hagenower Kreisblatt

24. November 2017 | 01:21 Uhr

Lübtheen : In der Tagespflege gut aufgehoben

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Herta Kruse aus Haar ist an vier Tagen in der Woche in der Lobetal gGmbH zu Gast. Hanse Werk unterstützt Altenpflege mit 3000 Euro

Herta Kruse aus Haar fühlt sich mit ihren 88 Jahren in der Tagespflege der Lobetal gGmbH in Lübtheen sichtlich wohl. „Ich habe noch keinen Tag bereut“, sagt die langjährige Leserin der SVZ. Jeden Morgen gibt es bei ihr erst die Zeitungsschau, bevor es dann los geht. Vier Tage in der Woche nimmt sie das Angebot des Tagespflege in Lobetal in Anspruch und hat sichtlich ihren Spaß dabei. Wie erst kürzlich, als die Damen und Herren Sauerkraut herstellten. Die meisten in der Runde sind gestandene Hausfrauen und -männer. Das Schneiden von Weißkohl und das Stampfen des gesalzenen Krautes im Steintopf gehörte früher für sie zur Arbeit im Herbst mit dazu. Auf diese Weise legten sie Vorräte für den Winter an. Damit dieses alte Wissen und die Praxis nicht verloren gehen, auch deshalb befassen sich die Gäste der Tagespflege in der Betreuungseinrichtung damit. Demnächst werden übrigens dort Kartoffelpuffer zubereitet, von frischen Kartoffeln, die gerieben und gebraten werden. Dieser Themenvorschlag stammt auch aus der Tagespflegerunde.

In der diakonischen Einrichtung der Altenpflege in Lübtheen befindet sich ein Pflegeheim mit 100 Plätzen, es gibt eine ambulante Pflege, eine Kurzzeitpflege, eine Tagespflege, außerdem wird altersgerechtes Wohnen angeboten. Insgesamt sind dort nach den Worten von Geschäftsführer Norbert Zobel 130 Mitarbeiter tätig.

Die Hanse-Werk-Gruppe unterstützte jetzt die Arbeit der Lobetal gGmbH für alte und hilfebedürftige Menschen mit einer Spende in Höhe von 3000 Euro. „Wir beabsichtigen auf unserem Gelände einen kleinen aber feinen Dienstleistungs-Campus zu entwickeln. Das Haus ,Gottes Segen’ soll der Ort sein, wo später einmal die Begegnungen möglich sein werden. Ich stelle mir hier ein kleines Bistro-Café vor, in dem man sich treffen kann. Der Betrag der Spende wird mit dafür verwendet, einen Durchbruch zur Küche zu schaffen, um das Café mit vorzubereiten“, sagte Norbert Zobel während der Spendenübergabe. Die Spende stammt aus dem Restcent-Fonds des Unternehmens. „Die Hälfte der Spendensumme haben unsere Mitarbeiter selbst gesammelt durch freiwilligen Verzicht auf die Auszahlung der Netto-Centbeträge ihres Gehaltes. Der Betrag wurde dann durch die Hanse-Werk-Gruppe verdoppelt“, sagt Hanse-Werk-Personalvorstand Udo Bottländer. Betriebsrätin Bärbel Eichenbrot ergänzt, dass bisher mehr als 340 000 Euro auf diese Weise verschiedenen gemeinnützigen Organisationen in Norddeutschland übergeben werden konnten.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen