Hagenow : Immer wieder Müll in Kleiderspenden

Lydia Korpel (l.) und Sabine Möller bereiten in der Kleiderkammer in Hagenow gespendete Textilien für die Kleiderkammer auf.
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Lydia Korpel (l.) und Sabine Möller bereiten in der Kleiderkammer in Hagenow gespendete Textilien für die Kleiderkammer auf.

Arbeitslosenzentrum lobt Spendenbereitschaft der Bürger / Sammelcontainer sind keine Mülltonnen

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11. Januar 2016, 17:44 Uhr

Sie stehen in Lübtheen, Tessin, Wittenburg, Püttelkow, Döbbersen, Raguth, Dersenow, Dammereez, Brahlstorf, Vellahn, Hagenow, Hagenow Heide und Hagenow Land sowie in der Möllner Straße vor dem Haus der sozialen Dienste. Der Arbeitslosenverband unterhält zahlreiche Kleidercontainer, um Kleiderspenden aus der Bevölkerung entgegen zu nehmen.

Nach den Worten von Waltraud Krüger, der Leiterin des Arbeitslosenzentrums in Hagenow, kann der Verband auf eine gute Spendenbereitschaft verweisen. „Wir sind zufrieden, allerdings finden wir doch oft Müll in den Containern. Dabei machen wir immer darauf aufmerksam, dass wir nur brauchbare Textilien weiter verwerten und für die Kleiderkammer zur Verfügung stellen können“, sagt Waltraud Krüger. Aus der Region Wittenburg bearbeiten die Mitarbeiter in der Wittenburger Kleiderkammer die Spenden, in Lübtheen aus den Container u.a. aus Vellahn und Dammereez, und in Hagenow aus den Kleidercontainern rund um Hagenow. Wöchentlich sammeln Mitarbeiter des Arbeitslosenzentrums die Spenden ein und erleben dabei so manche Überraschung. „Wir hatten auch schon eine komplette Müllentsorgung dabei. Da waren Farbeimer drin und gebrauchte Windeln. Unsere Mitarbeiter brauchen mitunter starke Nerven, denn die anderen Spenden aus dieser Sammlung waren unbrauchbar, es musste alles kostenpflichtig entsorgt werden“, erinnert sich Waltraud Krüger.

Natürlich ist der Müll nicht die Regel, kommt aber doch öfter vor. Der Arbeitslosenverband ist, wie alle anderen Hilfsorganisationen, darauf angewiesen, qualitativ gute Spenden entgegen zu nehmen, um sie dann den Bedürftigen, zu denen in jüngster Zeit auch immer mehr Flüchtlinge zählen, in den Kleiderkammern zur Verfügung zu stellen.

Wer eine Spende in den Kleidercontainer gibt, sollte also gut verwertbare Sachen einpacken. Wer seine Lumpen entsorgen will, kann das auch tun, muss aber das am Sack kenntlich machen. Gebraucht werden jetzt vor allem Kinder- und Wintersachen, Decken und Winter- und Kinderschuhe.

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