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Hagenower Kreisblatt

21. Oktober 2017 | 03:31 Uhr

Zarrentin : Immer auch Unmögliches im Blick

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Zarrentiner feierten Neujahrsempfang mit überglücklichem Bürgermeister im Kloster. Akteuren aus Politik, Kultur und Wirtschaft gedankt

von
erstellt am 20.Jan.2017 | 21:00 Uhr

„Das Beste kommt eben immer zum Schluss“, stellt Zarrentins Stadtoberhaupt Klaus Draeger schmunzelnd am Donnerstagabend im Kloster klar. Und meint damit den Neujahrsempfang der Schaalseestadt, der zeitlich betrachtet, einer der letzten in der gesamten Region sei. Es sei ein hartes aber erfolgreiches 2016 gewesen, resümiert der Bürgermeister weiter und verweist auf die neuen Zähne für sich und seinen Enkel. Doch Spaß beiseite: Für Zarrentin und seine Ortsteile könne man auf eine positive Entwicklung verweisen, sagt Draeger. Wobei sich die Kinder wie ein roter Faden durch diese zögen. „Es gibt in unserer Stadt und den Ortsteilen zum Glück viele private Investoren, die wirtschaftlich so einiges voranbringen.“ Als besonders erwähnenswert bezeichnet der Ehrenamtliche u.a. die in diesem Jahr beginnenden Planungen für den Schulcampus und dankt allen Akteuren aus Landespolitik, Region und Kommune, die das Projekt mutig auf den Weg gebracht hätten. „Im April soll der Betreute-Wohnungsbau beginnen. Auch für das Ärztehaus laufen die Planungen an, damit es 2018 bezugsfertig ist. Im letzten Jahr konnten wir drei neue Zahnärzte in unserer Stadt begrüßen. Außerdem wollen wir ein rund 80 000 Quadratmeter großes Gewerbegebiet erschließen, das ab 2018 interessierten Investoren angeboten werden soll. Wie man sieht: In Zarrentin steppt der Bär!“ Schließlich dankt Draeger der Biosphäre und dem Förderverein für das ersprießliche Miteinander. Der örtlichen Feuerwehr spricht er ebenfalls seinen Dank aus. Sie habe großen Anteil am gesellschaftlichen wie kulturellen Leben und Gelingen der Schaalseestadt. Für das 1. Adventsmärktchen in Neuhof hat Draeger ebenfalls nur lobende Worte. „Ich möchte mich auch für die gute Kooperation mit der Wirtschaft und der örtlichen Stadtvertretung bedanken. Ich bin stolz und glücklich, Zarrentins Bürgermeister zu sein.“ Sein Stellvertreter Mario Langkau überbringt an diesem Abend den rund 200 Gästen im Refektorium Neujahrswünsche von Dr. Till Backhaus, der mit seinen Worten ein Zusammenhalten vor Ort beschwört.

In Würdigung ihres besonderen Engagements für die Stadt Zarrentin tragen sich an diesem Abend Helma Dietz, Heinz Lack sowie der Zarrentiner Kulturverein mit Vorstand Birgit Struck Henning, Anne-Katrin Kern-Manske, Thorsten Schütt sowie Torsten Wenck ein. Überschrieben ist die Seite mit einem Gedanken des Schriftstellers Hermann Hesse, der besser zu Zarrentin nicht passen könnte: „Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.“

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