Boizenburg : Im Hafen wird gefeiert

Roland Walter  (r.) organisiert das Hafenfest im Auftrag der Stadt.
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Roland Walter (r.) organisiert das Hafenfest im Auftrag der Stadt.

Am Wochenende steigt das Boizenburger Hafenfest zum zehnten Mal - diesmal mit sieben Livebands.

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17. Mai 2017, 13:30 Uhr

Diesmal gibt es sogar Freibier! „Weil wir das Hafenfest 2017 zum zehnten Mal feiern, laden wir alle Gäste am Freitag zur Eröffnung von 19.30 bis 20 Uhr zu kostenlosem Hasseröder ein“, erklärte Roland Walter beim Pressetermin. Er organisiert im Auftrag der Stadt das Fest an der Elbe vom 19. bis 21. Mai. „Als Effekt verspreche ich mir, dass die Leute dann früher kommen“, setzt er schmunzelnd hinzu. Auch das Feuerwerk am Freitagabend um 23 Uhr wird wegen des zehnten Geburtstags eine Nummer größer als sonst ausfallen.

Aber die größte Neuigkeit ist, dass sich das Hafenfest zu einem kleinen Musikfestival entwickelt hat. Am Freitag und Sonnabend spielen sage und schreibe sieben Bands, alle präsentiert vom Boizenburger Musiklabel „Crazy Monkey Studios“.

Den Anfang macht am Freitag um 20 Uhr die Nachwuchsband „Evenflow“ aus Grevesmühlen, die mit Rock und Punkrock die Wellen im Hafenbecken höher schlagen lassen. Gefolgt werden sie um 21.30 Uhr von „Grinch“, der „rockigsten Coverband“ aus Lauenburg. „Das Publikum kann sich auf ein ungemein breit gefächertes Programm freuen, von alten Beatles -Nummern über Hard Rock von Deep Purple oder Gotthard, Blues von Walter Trout oder Gary Moore, 80er von Blondie oder Simple Minds, bis Pop von Gnarls Barkley oder Alexander Knappe“, heißt es auf der Website. Die „Lucky Devils“ aus Schwarzenbek bilden am Freitag um 23.15 Uhr den Abschluss

Das Musikprogramm am Samstagabend startet um 19 Uhr mit den „Elbkidz“ aus Geesthacht. „Als wir im Netz einen kurzen Clip von diesen Straßenmusikern entdeckten, waren wir hin und weg: Zwei Jungs spielen nur mit Gitarre und Schlagzeug ‘Hotel California’- und klingen wie eine ausgewachsene, professionelle Band!“, schwärmte Radio Bremen im Februar. Die Musiker sind Sänger und Gitarrist Henrik (13), sein Bruder Lennard (10) am Schlagzeug und Fraund Liam (12) am Bass.

Ab 20 Uhr gibt es dann von „ToneFolger“ Musik auf die Ohren, ebenfalls aus Geesthacht. Die acht Musiker bieten ein abwechslungsreiches Programm aus eigenen Songs und Cover-Stücken quer durch die Genre des Rock.

Um 21.15 Uhr rocken „Oh Fyo“ aus Lübeck die Bühne. Die Band besteht im Kern aus den beiden Songwritern Flix Highfield und Marius Evan. Ihre offizielle Existenz starteten sie erst im April diesen Jahres mit dem Release ihrer EP „Covered in Gold“ sowie dem Musikvideo zur Single „Walls of Utopia“. Bei Konzerten werden sie von Live-Musikern unterstützt. Ein Fulllength-Album soll noch 2017 folgen.

Das kleine Festival regionaler Bands endet am Sonnabend dann um 23.15 Uhr mit „Soulify“ aus dem Süden Hamburgs. Sie covern Songs von early Motown bis Jan Delay. Funk, Soul und bodenständiger Rock sind dabei die Favoriten.

Am Sonnabend ab 11 Uhr jagen auch wieder die Drachenboote um die Wette durch den Boizenburger Hafen. Organisiert wird der Wettbewerb erneut von der SPD unter Schirmherrschaft von Landwirtschaftsminister Till Backhaus, der auch um 11 Uhr den Startschuss gibt. Die Siegerehrung wird gegen 16 Uhr stattfinden.

Neu ist in diesem Jahr, dass am Sonnabend und Sonntag ab 11 Uhr die Modellschiffbauer im Hafen ihre Boote fahren lassen. Ihre großen Kollegen, der Hafenschlepper „Elbe“ und die Barkasse „Ernst Schröder“, drehen derweil auf Inspektionsfahrten im Hafen ihre Runden.

An allen drei Tagen gibt es diverse Fahrgeschäfte zu erkunden, Imbissbuden, Markttreiben und Angebote für Kinder wie Bungee-Springen und Entenangeln. Zudem lockt ein 18 Meter hohes Riesenrad zu einem spektakulären Blick über die Elbelandschaft. Dafür verschenkt Sponsor „AugenBlick“ seit Montag 50 Freifahrten.in seinem Geschäft. Solange der Vorrat reicht ...

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