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Hagenower Kreisblatt

19. November 2017 | 08:15 Uhr

Hagenow : Im Gurtschlitten Aufprall simuliert

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Verkehrsssicherheitstag an Berufsbildungsstätte Start in Hagenow / Verkehrswacht und Partner aus der Region hatten eingeladen

von
erstellt am 08.Mai.2015 | 14:19 Uhr

Mit einer Geschwindigkeit von rund zehn Kilometern pro Stunde prallt die Kabine des Gurtschlittens auf die Gummipuffer auf. Pascal Dien aus Garlitz, er besucht die Diesterweg-Schule in Hagenow, hätte diese Wucht des Aufpralls nicht erwartet. Er wurde mächtig in den Sicherheitsgurt gedrückt. Zusammen mit seinen Kumpels war er gestern auf dem Aktionstag, zu dem die Verkehrswacht zusammen mit Partner in die Räume der Berufsbildungsstätte Start in die Dr. Raber Straße eingeladen hatte. Bereits zum wiederholten Mal konfrontieren die Aussteller die jungen Verkehrsteilnehmer und solche, die es werden möchten, mit den Gefahren und Unwägbarkeiten des öffentlichen Straßenverkehrs.


Alkohol verzögert die Reaktionszeit


„Uns geht es vor allem darum, die Jugendlichen für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren“, ist von der Cheforganisatorin des Tages, Karin Rühlicke von der Kreisverkehrswacht, zu erfahren. Wichtig sei ihr, dass die jungen Leute, die größtenteils auch schon mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs sind, über bestimmte Schwerpunktthemen zum Nachdenken angeregt würden. Dazu gab es gestern reichlich Gelegenheit. Denn neben dem Gurtschlitten von der Verkehrswacht konnten die Interessierten im Smart am Stand von Rainer Röper vom Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr e.V. (B.A.D.S.) eine Fahrt unter Einwirkung von Alkohol unternehmen und die dabei auftretenden erheblichen Verzögerungen der Reaktionszeit wahrnehmen. In einem gesonderten Raum war die Ausstellung „Straßenkreuze“ zu sehen, die viele junge Besucher sehr nachdenklich stimmte. Ingrid Hoyer, sie wirkt ehrenamtlich in der Notfallbegleitung mit, kam mit den Gruppen ins Gespräch. „Wichtig ist, dass so ein Thema, Unfalltod auf den Straßen, an so einem Tag besprochen werden muss, auch wenn der eine oder andere nicht gern darüber reden will“, sagte sie im SVZ-Gespräch.

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Sonnabend.

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