Gammelin : Im Ernstfall muss jeder Griff sitzen

Zunächst mussten die Kameraden der Redefiner Wehr das Dach des Autos abtrennen ... Fotos: Tilo Röpcke
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Zunächst mussten die Kameraden der Redefiner Wehr das Dach des Autos abtrennen ... Fotos: Tilo Röpcke

Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Gammelin hatten zum Tag der offenen Tür eingeladen / Redefiner waren mit ihrer Technik dabei

svz.de von
06. September 2015, 18:28 Uhr

Auch wenn pünktlich zu Beginn der Rettungsvorführungen an der Gammeliner Feuerwache der vorhergesagte Regen einsetzte, wollten viele Neugierige die Bergung einer verunfallten Person nach einem Verkehrsunfall miterleben.

„Für diese Demonstration haben wir eigens sechs Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Redefin eingeladen, schließlich verfügen sie über die dafür notwendige hydraulische Technik“, sagt Gammelins Wehrführer Axel Wilhelm am vergangenen Sonnabend im Rahmen des Tages der offenen Tür seiner Wehr.

Zu ihr gehören derzeit 21 aktive Mitglieder sowie zehn Jungen und Mädchen aus der Jugendfeuerwehr. Für Bernd Zunker vom Förderverein der Gammeliner Brandschützer ist es ein wichtiges Anliegen, mindestens einmal im Jahr eine interessante Veranstaltung für die Bewohner der Gemeinde Gammelin auf die Beine zu stellen. „Während wir im vergangenen Jahr unser großes Dorffest feierten, wollen wir heute die Leistungsfähigkeit unserer Freiwilligen Feuerwehr unter Beweis stellen“, sagt Bernd Zunker als Chef des seit dem Jahr 2010 bestehenden Fördervereins.

Dieser hat sich seit seiner Gründung zur Aufgabe gestellt, die Arbeit der freiwilligen Brandschützer zu unterstützen. Zunker ist gemeinsam mit seinen 14 Mitstreitern besonders stolz darauf, dass der Versammlungsraum in der Gammeliner Feuerwache schon in naher Zukunft über eine neue Einbauküche verfügen wird. Aber auch die Ausrichtung des alljährlichen Osterfeuers oder des Tannenbaumverbrennens haben sich die Aktiven um ihren Chef Bernd Zunker auf die Fahne geschrieben.

Auch wenn Gammelins Wehrführer Axel Wilhelm mit der arbeitsbedingten Einsatzbereitschaft seiner Wehr nicht immer zufrieden sein kann, blickt er trotz seiner angeschlagenen Gesundheit optimistisch in die Zukunft.

„Schließlich können wir zum jetzigen Zeitpunkt davon ausgehen, dass schon bald vier neue Kameraden das bewährte Team verstärken werden. Auch wenn mir in der Vergangenheit zum Teil nur zwei Kameraden für Einsätze unter der Woche zur Verfügung standen, kann ich mich im Einsatzfall auf die Hilfe und Unterstützung der benachbarten Wehren verlassen“, berichtet Axel Wilhelm im Gespräch mit der SVZ. Seine Kameraden mussten im aktuellen Einsatzjahr bereits fünf Mal zu vorwiegend kleineren Bränden ausrücken.

Für die Demonstration der Rettung einer verunglückten Person stellte sich der erst 19-jährige Kamerad Tobias Kuhlmann am vergangenen Sonnabend freiwillig zur Verfügung.

Redefins Einsatzleiter Andreas Tiede erläuterte den vielen Zuschauern der Vorführung fachkundig die einzelnen Schritte, angefangen von der Lageerkundung und Absicherung der Unfallstelle, über die Vorbereitungen zur Erstöffnung, bis hin zur Bergung und zum Abtransport der verunglückten Person.

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